Missbrauch, Manipulierbarkeit und Versagen von Kommunalparlamentarismus
Die Notwendigkeit von mehr direkter Bürgerbeteiligung
durch vereinfachten Bürgerentscheid

Zeitungsausschnitt 262 zum Leitartikel: "Manipulierbarer Kommunalparlamentarismus"

Die bleibende Aktualität dieses Bürgerbegehrens von 1986 ergibt sich aus dem heute offensichtlichen Gegensatz von Versprechen und Wirklichkeit. Die "Große Rochade" in Ellwangen beweist die Schwäche der gegebenen Demokratieregeln! Unbeirrbar manipulierten Wenige eine Stadt, 'verpulverten' letztlich unsinnig viele Millionen Mark an Steuergeldern und dies in Wahrheit nur, um zum Schaden der Ellwanger Innenstadt auf 'der grünen Wiese' ein Kaufhaus mit 24 000 Quadratmetern Verkaufsfläche möglich zu machen, das zur damaligen Zeit eigentlich nicht mehr genehmigt werden durfte.

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Gericht trägt 20 Meter Mehlkorn‑Akten ab

Ellwangen (uff). Um die Antrags- und Beschwerdenflut aus Ellwangen bewältigen zu können, wird am baden‑württembergischen Verwaltungsgerichtshof in Mannheim eine eigene Beschwerdekammer eingerichtet. Wie die NARRENPOST aus zuverlässiger Quelle (siehe „Der aktuelle Buchtip") erfahren hat, muß die mit fünf Berufsrichtern und 20 weiteren Mitarbeitern bestückte Kammer einen Aktenberg von 20 Metern Höhe abtragen, den ein Ellwanger Bürger namens Mehlkorn angehäuft hat.

Davon umfassen Dienstaufsichtsbeschwerden über Oberbürgermeister, Regierungs‑ und Ministerpräsidenten zehn Meter, diverse Verwaltungsgerichtsklagen sieben und Beleidigungsklagen drei Meter.

 

 

 

 

 

In diesem Zusammenhang erhielt die NARRENPOST ein Dementi Mehlkorns, in dem dieser entschieden zurückweist, für seine Person einen Antrag auf Gebrechlichkeitspflegschaft gestellt zu haben. Er fühle sich unter dem Schutze der örtlichen Polizei genug geborgen.

Ein epochales Ereignis wie die „Große Rochade" will der Nachwelt würdig überliefert werden. Die Stadtverwaltung hat deshalb beschlossen, getreu dem berühmten Londoner Vorbild ein Wachsfigurenkabinett einzurichten. In einheimische Tracht gewandet, sollen die führenden Protagonisten das Für und Wider an die bauliche Neuordnung Ellwanges erinnern. So (v.1. n. r.) der Bürgerrechtler Mehlkorn, OB Schuldlos, der SPD‑Fraktionsvorsitzende Hans‑Penner Mecker („Ich mach's kurz"), Landrat Winter (nomen est omen) und der Erste Beigeordnete Dr. Nachschlüssel (über ihn mehr an anderer Stelle), der zeigt wo's langgeht. Der Clou: das Kabinett der Lichtgestalten und Dunkelmänner wird fester Bestandteil des neuen städtischen Museums in der Stadtmühle.