Missbrauch, Manipulierbarkeit und Versagen von Kommunalparlamentarismus
Die Notwendigkeit von mehr direkter Bürgerbeteiligung
durch vereinfachten Bürgerentscheid

Zeitungsausschnitt 283 zum Leitartikel "Manipulierbarer Kommunalparlamentarismus"

Die bleibende Aktualität dieses Bürgerbegehrens von 1986 ergibt sich aus dem heute offensichtlichen Gegensatz von Versprechen und Wirklichkeit. Die "Große Rochade" in Ellwangen beweist die Schwäche der gegebenen Demokratieregeln! Unbeirrbar manipulierten Wenige eine Stadt, 'verpulverten' letztlich unsinnig viele Millionen Mark an Steuergeldern und dies in Wahrheit nur, um zum Schaden der Ellwanger Innenstadt auf 'der grünen Wiese' ein Kaufhaus mit 24 000 Quadratmetern Verkaufsfläche möglich zu machen, das zur damaligen Zeit eigentlich nicht mehr genehmigt werden durfte.

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Melhorn: Drei Pfleglinge im Spital

ELLWANGEN (ij). Der Vormundschaftsrichter am Landgericht Ellwangen hat am Montag, 27. April, den Ellwanger Heilpraktiker Wolf‑Alexander Melhorn, als ersten und vorerst einzigen Gebrechlichkeitspfleger für drei Heiminsassen des Ellwanger Altenheimes „Spital zum Heiligen Geist" bestellt. Erste Anträge waren, wie Melhorn mitteilt, von den Bewohnern bereits am 15. Dezember letzten Jahres über ihn eingereicht worden. Zwölf Ellwanger Bürger hätten sich bereit erklärt, die „Heim‑ und Mietrechtsangelegenheiten" der Heimbewohner gegenüber der Hospitalstiftung zu vertreten. 30 Anträge seien gestellt worden. Derzeit seien noch 19 Bewohner im Spital. Entgegen den Anträgen der Heimbewohner ist ihnen Melhorn allerdings nicht als Teilpfleger für ihre „Heim‑ und Mietrechtsangelegenheiten" zugeordnet worden, sondern nur für die Rechtsgeschäfte „in Verbindung mit der Auflösung des Spitals". Darüber hinaus müßten nach dem Willen des Vormundschaftsrichters neue Anträge gestellt werden, um die Pflegschaft zu erweitern.