Missbrauch, Manipulierbarkeit und Versagen von Kommunalparlamentarismus
Die Notwendigkeit von mehr direkter Bürgerbeteiligung
durch vereinfachten Bürgerentscheid

Zeitungsausschnitt 286 zum Leitartikel "Manipulierbarer Kommunalparlamentarismus"

Die bleibende Aktualität dieses Bürgerbegehrens von 1986 ergibt sich aus dem heute offensichtlichen Gegensatz von Versprechen und Wirklichkeit. Die "Große Rochade" in Ellwangen beweist die Schwäche der gegebenen Demokratieregeln! Unbeirrbar manipulierten Wenige eine Stadt, 'verpulverten' letztlich unsinnig viele Millionen Mark an Steuergeldern und dies in Wahrheit nur, um zum Schaden der Ellwanger Innenstadt auf 'der grünen Wiese' ein Kaufhaus mit 24 000 Quadratmetern Verkaufsfläche möglich zu machen, das zur damaligen Zeit eigentlich nicht mehr genehmigt werden durfte.

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Teilerfolg für Melhorn

Ellwangen (me). Der Ellwanger Heilpraktiker Wolf‑Alexander Melhorn ist jetzt als erster und vorerst einziger Gebrechlichkeitspfleger für drei Heiminsassen des Ellwanger Altenheimes „Spital zum Heiligen Geist" bestellt worden. Erste Anträge waren von den Bewohnern bereits am 15. Dezember letzten Jahres über Melhorn eingereicht worden. Zwölf Ellwanger Bürger hatten sich bereiterklärt, die „Heim‑ und Mietrechtsangelegenheiten" der Heimbewohner gegenüber der Hospitalstiftung zu vertreten. 30 Anträge wurden gestellt. Derzeit sind noch 19 Bewohner im Heim.

Melhorn will für seine Pfleglinge dafür sorgen, daß sich die Hospitalstiftung „nun an die rechtlichen Bestimmungen hält". Entgegen den Anträgen der Heidenheimer ist ihnen Melhorn allerdings nicht als Teilpfleger für ihre „Heim­- und Mietrechtsangelegenheiten" zugeordnet worden, sondern nur für die Rechtsgeschäfte in Verbindung mit der Auflösung des Spitals.