Missbrauch, Manipulierbarkeit und Versagen von Kommunalparlamentarismus
Die Notwendigkeit von mehr direkter Bürgerbeteiligung
durch vereinfachten Bürgerentscheid

Zeitungsausschnitt 331 zum Leitartikel: "Manipulierbarer Kommunalparlamentarismus"

Die bleibende Aktualität dieses Bürgerbegehrens von 1986 ergibt sich aus dem heute offensichtlichen Gegensatz von Versprechen und Wirklichkeit. Die "Große Rochade" in Ellwangen beweist die Schwäche der gegebenen Demokratieregeln! Unbeirrbar manipulierten Wenige eine Stadt, 'verpulverten' letztlich unsinnig viele Millionen Mark an Steuergeldern und dies in Wahrheit nur, um zum Schaden der Ellwanger Innenstadt auf 'der grünen Wiese' ein Kaufhaus mit 24 000 Quadratmetern Verkaufsfläche möglich zu machen, das zur damaligen Zeit eigentlich nicht mehr genehmigt werden durfte.

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DONNERSTAG, 23. JULI 1987 / NR. 166

Hospitalstiftung bekam recht

ELLWANGEN (avz). Das Oberlandesgericht Stuttgart hat die Berufung von Wolf-Alexander Melhorn gegen das Urteil des Landgerichts Eilwangen, in welchem die Rechtmäßigkeit der vom Amtsgericht Eilwangen am 3. Januar 1987 erlassenen einstweiligen Verfügung bestätigt worden war, zurückgewiesen. Damit steht laut einer Pressemitteilung des Landratsamts Ostalbkreis „unanfechtbar fest, daß die von der Hospitalverwaltung gegen Herrn Melhorn beantragte einstweilige Verfügung zurecht ergangen ist". Mit der einstweiligen Verfügung war W.‑A. Melhorn untersagt worden, das Grundstück und die Räume des Hospitalgebäudes in Eilwangen zu betreten, es sei denn, daß ein Heiminsasse seinen Besuch wünscht und der Antragsgegner nur diesen einen Insassen aufsucht.