Missbrauch, Manipulierbarkeit und Versagen von Kommunalparlamentarismus
Die Notwendigkeit von mehr direkter Bürgerbeteiligung
durch vereinfachten Bürgerentscheid

Zeitungsausschnitt 422 zum Leitartikel "Manipulierbarer Kommunalparlamentarismus"

Die bleibende Aktualität dieses Bürgerbegehrens von 1986 ergibt sich aus dem heute offensichtlichen Gegensatz von Versprechen und Wirklichkeit. Die "Große Rochade" in Ellwangen beweist die Schwäche der gegebenen Demokratieregeln! Unbeirrbar manipulierten Wenige eine Stadt, 'verpulverten' letztlich unsinnig viele Millionen Mark an Steuergeldern und dies in Wahrheit nur, um zum Schaden der Ellwanger Innenstadt auf 'der grünen Wiese' ein Kaufhaus mit 24 000 Quadratmetern Verkaufsfläche möglich zu machen, das zur damaligen Zeit eigentlich nicht mehr genehmigt werden durfte.

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Baumaßnahmen für Samariter‑Stift bald abgeschlossen

Wenn man den Neubau des Samariter‑Stiftes in der Alten Heidenheimer Straße von außen betrachtet, könnte man meinen, das Gebäude sei eigentlich schon bezugsfertig. In der Tat sind die Baumaßnahmen seit dem ersten Spatenstich am 24. Oktober 1985 schon sehr weit gediehen. Damit das Haus jedoch seinen besonderen Zweck erfüllen kann, wird zur Zeit große Sorgfalt auf den Innenausbau und die technischen Einrichtungen und Installationen verwendet. 22,9 Millionen Mark werden verbaut sein, wenn voraussichtlich Anfang Juli dieses Jahres die drei Abteilungen Altenpflegeheim, Altenheim und Multiple‑Sklerose‑Bereich insgesamt 135 mehr oder weniger pflegebedürftige Personen aufnehmen werden. Im Altenheim werden 27 Plätze zur Verfügung stehen, im Altenpflegeheim werden in vier Pflegegruppen 95 Personen betreut und in der MS‑Abteilung werden 13 Kranke betreut werden. Wie Bernd Altenburg vom Förderverein des Samariterstifts mitteilte, hatte man das Grundstück 1980 gekauft und im Januar 1981 einen Architekten‑Wettbewerb ausgeschrieben. Das erste Baugesuch wurde im Dezember 1982 eingereicht. Im Oktober 1985 wurde dann mit dem Spatenstich auch der Förderverein gegründet, der die Finanzierungslücke schließen sollte. Das Land Baden‑Württemberg hatte mindestens 3,2 Millionen Mark beigesteuert, von der Stadt und vom Kreis kamen insgesamt acht Millionen Mark.