Missbrauch, Manipulierbarkeit und Versagen von Kommunalparlamentarismus
Die Notwendigkeit von mehr direkter Bürgerbeteiligung
durch vereinfachten Bürgerentscheid
Die bleibende Aktualität dieses Bürgerbegehrens von 1986
ergibt sich aus dem heute offensichtlichen Gegensatz von Versprechen und Wirklichkeit.
Die "Große Rochade" in Ellwangen beweist die Schwäche der
gegebenen Demokratieregeln! Unbeirrbar manipulierten Wenige eine Stadt, 'verpulverten'
letztlich unsinnig viele Millionen Mark an Steuergeldern und dies in Wahrheit
nur, um zum Schaden der Ellwanger Innenstadt auf 'der grünen Wiese' ein
Kaufhaus mit 24 000 Quadratmetern Verkaufsfläche möglich zu machen,
das zur damaligen Zeit eigentlich nicht mehr genehmigt werden durfte.
KREISUMSCHAU
In der Nacht zum
1. Mai: Streiche, grober Unfug, Sachbeschädigung
„St. Schultes Spitalwohnheim ‑
Scheinheilige und Penner erwünscht" ‑ diese Sprühschrift an dem im
Umbau befindlichen Gebäude war wohl der spektakulärste Streich, der in der Nacht
zum 1. Mai in Eilwangen geschah. Viele Passanten in
der Spitalstraße schmunzelten oder ärgerten sich ‑ je nachdem. Nicht geschmunzelt
haben sicher die Besitzer der Autos in der Karl‑Stirner‑Straße,
denen in der gleichen Nacht die Reifen durchstochen wurden. Das und vieles andere,
was in dieser Nacht unter dem Schutz der Anonymität beschädigt oder zerstört
wurde, ist kein Streich mehr, sondern grober Unfug und Sachbeschädigung. Eine
bedauerliche Entgleisung eines früher mal originellen Brauchtums, das mit dem
Maibaumstecken bei der Freundin begann. Schlecht beraten waren aber die unbekannten
Täter, die mehrere Birken an der Kläranlage Schönau umgesägt haben. Witziger
wirkten da schon die jungen Leute in Jagstzell die ihrem Ortsoberhaupt den gewünschten
Dienstwagen als fantastisch dekorierte Blechkarosse vors Rathaus stellten. (jm)
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