Missbrauch, Manipulierbarkeit und Versagen von Kommunalparlamentarismus
Die Notwendigkeit von mehr direkter Bürgerbeteiligung
durch vereinfachten Bürgerentscheid

Zeitungsausschnitt 469 zum Leitartikel: "Manipulierbarer Kommunalparlamentarismus"

Die bleibende Aktualität dieses Bürgerbegehrens von 1986 ergibt sich aus dem heute offensichtlichen Gegensatz von Versprechen und Wirklichkeit. Die "Große Rochade" in Ellwangen beweist die Schwäche der gegebenen Demokratieregeln! Unbeirrbar manipulierten Wenige eine Stadt, 'verpulverten' letztlich unsinnig viele Millionen Mark an Steuergeldern und dies in Wahrheit nur, um zum Schaden der Ellwanger Innenstadt auf 'der grünen Wiese' ein Kaufhaus mit 24 000 Quadratmetern Verkaufsfläche möglich zu machen, das zur damaligen Zeit eigentlich nicht mehr genehmigt werden durfte.

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Geisel gegen massa:„Der falsche Weg"

Ellwangen (‑ra). Aus „landesplanerischen Gründen" sprach sich Dr. Alfred Geisel (SPD) gestern in einem Pressegespräch eindeutig gegen die Ansiedlung des Verbrauchergroßmarktes massa in Neunheim aus.

Wohl könne er die Stadt Ellwangen verstehen, so Dr. Geisel, mit der Ansiedlung eine „Ausstrahlung" auf ganz Ellwangen erreichen zu wollen, aus landespolitischer Sicht seien solche Ansiedlungen aber als Beginn „verhängnisvoller Entwicklungen" abzulehnen. Er begründete dies mit der Zerstörung innerstädtischen Lebens und dem dortigen Abzug der Kaufkraft. Städte würden so zu „Schlafstädten". Die im Rahmen der Stadtsanierungsprogramme eingesetzten Mittel seien dann fehl am Platze.

So habe sich in den letzten zehn Jahren auch die Meinung durchgesetzt, daß Verbrauchermärkte auf der grünen Wiese der falsche Weg seien. Selbst für die Schaffung neuer Arbeitsplätze würden sie wenig bringen, da nur viele sogenannte 410‑Mark‑Arbeitsplätze geschaffen würden.