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30.05.05
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Ellwangen
- das Bürgerbegehren.
Parlamente in einem Spendenskandal?
Das
Bürgerbegehren in Ellwangen.
Landes-CDU, Ellwanger Stadtspitze und Parlament
in einen Spendenskandal
- wohl in Millionenhöhe - verwickelt?
Eine
bislang unbekannte 'Spenden-Affaire' aus der Ministerpräsidentenzeit
Lothar Späth ?
Menschliches
Versagen der Ellwanger Stadtführung
unter Dr. Stefan Schultes
Politische
Folgerungen aus dem Versagen des Parlamentarismus
im Falle
der Ellwanger 'Großen Rochade'.
Lernt
Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17
Der
Volksmund sagt treffend: Der Fisch stinkt vom Kopf her
Wer wach durch das Leben
geht, kann mit den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zuständen
in der Bundesrepublik nicht zufrieden sein! Änderung tut Not, doch
die Strukturen sind verkrustet, die Meinungen verhärtet und jeder
scheint nur selbstsüchtig um das eigene Wohl bemüht - wohl auch
Folge zunehmender Kinderlosigkeit dieser Gesellschaft
"Macht
ermöglicht es, Dinge zu bewegen. Macht ist positiv,
ihr Missbrauch verabscheuungswert"
Wendelin Wiedeking
Vorstandsvorsitzender der Porsche AG
Ein dummer Mensch?
Ein weiser Mann?
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Aktion:
Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik
am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60
Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht
jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden
- schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie,
das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen
Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.
-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Am 1.3.08
habe ich in Sachen Strophanthin nun als 'öffentliche Petition’
eingereicht:
"Der
Deutsche Bundestag möge beschließen, dass
1. auf dem Arzneimittelmarkt die wettbewerbsfeindlichen Beschränkungen
zugunsten der Pharmakonzerne zurückgenommen werden;
2. der Wirkstoff Strophanthin daher wieder aus der Verschreibungspflicht
zu entlassen ist."
Begründung
und vertiefte Ausführungen unter
http://www.melhorn.de./Petition/
Nach
meiner Anrufung des EU-Parlaments in Brüssel
konnten Sie diese Petition im Internet mitzeichnen unter
Zur
Grundrechtswidrigkeit einer Beschränkung
der öffentlichen Mitzeichnungsfrist
Chronologische
Auflistung aller Zeitungsausschnitte, die ich zum Thema "Ellwanger
Bürgerbegehren" gesammelt hatte. (
Diese Sammlung ist für den angegebenen Zeitraum weitgehend vollständig.)
Die bleibende Aktualität
dieses Bürgerbegehrens von 1986 ergibt sich schon aus dem Gegensatz
zwischen damaligem Versprechen und heutiger Wirklichkeit.
Die "Große
Rochade" in Ellwangen beweist
die Schwäche der gegebenen Demokratieregeln.
Unbeirrbar manipulierten
zu Zeiten des damaligen Oberbürgermeisters Dr. Stefan Schultes Wenige
eine Stadt, 'verpulverten' - letztlich unsinnig - viele Millionen Mark
an Steuergeldern und dies in Wahrheit nur, um zum heutigen Schaden der
Ellwanger Innenstadt auf 'der grünen Wiese' ein Kaufhaus mit rund
25 000 Quadratmetern Verkaufsfläche möglich zu machen, das zur
damaligen Zeit eigentlich längst nicht mehr genehmigungsfähig
war.
Für mich steht
außer Frage - die inzwischen bekannt gewordenen Spendenskandale
der Parteien beweisen mir dies! - dass wegen dieser Rechtslage auch bei
Inszenierung der sog. 'Ellwanger Rochade' von der Wirtschaft 'Spenden'
in Millionenhöhe geflossen sind. Die Parteien - voran und maßgeblich
die CDU! - entlohnten dann m.E. wiederum 'ihre' Entscheidungsträger
und andere maßgebliche 'Sympathisanten', teilweise mit Karrierevorteilen
und/oder anderen, etwa geldwerten Vorteilen. Das sind zwar von mir unbeweisbare
Behauptungen, aber es gibt Belege aus den Folgejahren, die eine solche
Behauptung stützen und somit zumindest eine solche Meinung rechtfertigen.
Das sei aber auch
klar gestellt:
Deshalb war nicht jeder, der die 'Ellwanger Rochade' unterstützte,
in irgendeiner Weise auch 'gekauft'. Viele dachten ohnehin ersichtlich
nicht weiter, als ihnen von den örtlichen Parteibossen vorgegeben
wurde, andere wiederum waren durch Angriffe in ihrer Eitelkeit als Stadträte
verletzt und schon deshalb schließlich unkritisch dafür, wieder
andere ahnten wohl, dass zwar was nicht stimmte, durften es aber nicht
wahrhaben, weil sie sonst ja etwas unterstützt hätten, das im
Kern 'schlecht' war.
Und sich alsd Stadtrat
selbst dagegen stellen? Warum auch? Es war doch anderswo schon längst
beschlossene Sache! Da konnte man nur noch Nachteile einheimsen!
Wie das so üblich
ist, war es daher für die meisten viel wichtiger, Mahner und 'Aufrührer'
verächtlich zu machen und in 'die Schranken' zu weisen, als seinetwegen
etwa die eigene Position zu überprüfen oder gar aufzugeben.
Heute spricht schließlich ohnehin niemand mehr davon, was damals
gemauschelt wurde.
Die 'Ellwanger Rochade'
geschah außerdem in einer Zeit, als kaum einer an Verbindungen von
Politik und Wirtschaft zu denken wagte, wie sie seit Bekanntwerden der
verschiedenen Parteispendenaffairen offensichtlich sind.
Wer dies
tat und damit 'am Lack kratzte', wurde daher möglichst vernichtet.
Meine Familie und
ich haben dies in den Folgejahren selbst erfahren und durchleiden müssen.
Das von uns gemietete
Haus wurde 1990 überraschend verkauft und wir sahen uns mit einer
Eigenbedarfskündigung konfrontiert.
Bis wir mit damals
mit 6 Kindernaber ein passendes Haus gekauft hatten und dieses notwendig
von Grund auf renoviert war, verging leider viel Zeit. Der neue Hausbesitzer
hatte seitens seines Vermieters allerdings keinerlei Druck auszuziehen,
da ganz Ellwangen wusste, dass ich an der Renovierung meines 360 qm Hauses
arbeitete.
Aber diese Situation
war m.E. endlich die Gelegenheit Ellwanger Verantwortlicher, sich wegen
meines harten politischen 'Spital'-Einsatzes gegen die CDU und ihre lokalen
Führer an mir und meiner Familie zu rächen. Schließlich
hatte das die CDU und vor allem auch den OB Dr. Stefan Schultes lokal
viel Sympathie und auch Wähler gekostet .
Zunächst sollten
wir daher bis zur Fertigstellung unseres Hauses in Container auf den Landfahrerplatz
Ellwangens an der Autobahn verbracht werden, was das Ordnungsamt dann
aber doch unterließ, weil es wohl den Medienrummel fürchtete.
Anschließend
sollten wir in eine Ellwanger Holzbaracke aus den 50-er Jahren - mit Brettern
auf gestampftem Lehmboden! - verbracht werden, was aber dann auch unterblieb,
weil das meines Wissens das Verwaltungsgericht auf vertrauliche Anfrage
des Ordnungsnamtes für unzumutbar hielt.
Wir landeten dann
- nach einer 17 000.- DM teuren Zwangsräumung - vom 19.11.92 bis
Juli 1993 in der Erdgeschoßwohnung eines abgewirtschafteten Wohnblocks,
in dem Ausländer und Asylanten untergebracht waren und der inzwischen
abgerissen wurde.
Die Kleinwohnung
war jedoch nicht ordentlich beheizbar, so dass es in diesem kalten Winter
beispielsweise in der Küche kälter war, als im dort aufgestellten
Kühlschrank. Die Wohnraumtemperatur betrug 12 Grad - bei einer Außentemperatur
von damals bis minus 14 Grad. Mehr als ein kleiner Elektrolüfter
konnte jedoch nicht eingeschaltet werden, weil sonst die überlasteten
Sicherungen rausflogen.
Die Holz-/Kohleöfen
konnten aber nicht benutzt werden, weil teilweise die Dichtungen fehlten
und wir für unsere kleinen Kinder Lebengefahr fürchteten. Dem
alarmierten Schornsteinfeger wurde - so seine Aussage mir gegenüber
- offenbar von der Stadt aber verboten, sich diese Öfen anzusehen
- die extra für uns dort eingebaut worden waren! - und er kam schließlich
erst Wochen später. Zwar bemängelte er die Dichtungen, aber
er veranlasstenichts. Er hatte sichtlich Angst vor der Stadt. Heute ist
dieser Mann allerdings nicht mehr Bezirksschornsteinfeger.
Das Schwitzwasser
lief daher in dieser kalten Jahreszeit nur so den Wänden herunter
und es bildeten sich quadratmetergroße, dicke Schimmelpilzteppiche.
Unsere Kinder erkrankten sämtlich. Die Verhällnisse waren katastrophal.
Das alarmierte Aalener
Gesundheitdsamt hielt sich - nach einer nur 3-minütigen Wohnbesichtigung
- aber gleichfalls zurück. Schließlich wusste man offenbar
auch dort, was man der Obrigkeit schuldig war. So wurden unsere Kinder
besipielsweise auch nicht untersucht, wohl weil man fürchtete, dann
für uns handeln zu müssen. Es wurde der Stadt nur auferlegt,
den Schimmel zu beseitigen, was dann endlich Ende Januar 1993 geschah,
aber dann auch nur wenige Wochen anhielt.
Mein jüngster
Sohn Thiemo war damals in einer gesundheitlich schlimmen Lage. Ärztliche
Atteste aus Kliniken u.a. betätigten schon vor der Zwangsräumung,
dass dieses Kind möglicherweise einen lebenslangen Schaden erleiden
werde, wenn es größeren Aufregungen ausgesetzt werde. Aber
das hatte bei der Zwangsräumung auch die Ellwanger Gerichte nicht
beeindruckt. Schließlich ging es um Größeres - den Beweis
der Staatsmacht!
Um am 19.11.1992
die Zwangsräumung durchzubringen, wurde am Amtsgericht sogar - m.E.
mit Wissen der beteiligten Richter des Amts- und Landgerichtes - noch
die Unterschrift meiner Frau gefälscht, nachdem sich die Polizeidirektion
Aalen am 19.11.92 geweigert hatte, Polizeischutz für diese Räumung
zu geben. Schließlich galt es der durch die Presse informierten
Öffentlichkeit zu zeigen, dass man mit einem wie mir 'fertig' wurde.Also
durfte der Staat nicht 'versagen' und ein 'guter' Beamter war scheinbar
aufgerufen, unter Hintanstellung von Diensteid und Gesetzen eben alles
zu tun, auch das rechtlich eigentlich Unmögliche doch möglich
zu machen.
Unser damals 18
Monate alter Sohn Thiemo wurde durch die Aufregung der Zwangsräumung
und die Verhältnisse in der Obdachlosenunterkunft dann ganz schwer
krank und mehrfach musste ich notfallmäßig bei ihm eingreifen,
da er bedrohliche Anfälle von Atemnot bekam.
Kaum 100 m entfernt
wurden inzwischen zwei neue Wohnblocks fertig gestellt, in das das Ordnungsamt
Sozailfälle einweisen sollte. Wir wurden jedoch nicht dorthin umgesetzt.
Welcher Hass und welche Selbstgefälligkeit dabei den Ausschlag gaben,
belegt mir das Postscriptum des OB Dr. Stefan Schultes in einem Brief
an das Regierungspräsidium. Wohl weil er wgen dieser Zustände
wiederholt von Dritten angegangen wurde, beharrte er darauf, meine Familie
in diesen Verhältnissen zu belassen. Begründung: Das sei ein
gleichsam heilsamer Druck auf mich, schneller mit der Hausrenovierung
fertig zu werden. Mir blebt dazu nur der sarkastisch Hinweis: Ein richtig
guter Christ, dieser ehemalige Ministrant, als der er sich immer offenbarte!
Also blieben wir
bis zu letzt in dieser Wohnung.
Mein Sohn Thiemo
ist - wie von den Ärzten vorhergesagt! - durch diese schlimmen damaligen
Umstände heute zu 100 Prozent schwerbehindert und Pflegestufe III.
Dem damaligen Ellwanger Oberbürgermeister Dr. Stefan Schultes gebe
ich wegen seines m.E. rachsüchtigen Verhaltens daran eine maßgebliche
Schuld.
Wer übrigens
glaubt, so was sei nun später gerichtlich aufzuarbeiten und im Schadensersatzprozess
für die Kinder geltend zu machen, dem sei beiläufig gesagt,
dass dies in Baden-Württemberg natürlich nicht möglich
ist. Es wurden von den Stuttgarter Gerichten keine Zeugen gehört,
kein Beweis erhoben und was vorgebracht wurde, einfach übergangen.
Alles hatte seine Ordnung! Mein Anwalt legte übrigens schließlich
meine Vertretung nieder. Er wurde durch ein - wenn auch ergebnisloses
- Standesverfahren eingeschüchtert, weil er an meinen Vorwürfen
festhielt. Andere Anwälte fanden sich danach nicht mehr zur Vertretung
bereit. Die Württembergische Gemeindeversicherung verweigerte außerdem
eine Deckungszusage, wohl weil absprachegemäß verhindert werden
sollte, dass die Sache schließlich noch aus Baden-Württemberg
heraus erfolgreich an den Bundesgerichtshof ging. Mit 7 Kindern ist es
aber unmöglich, das Kostenrisiko solcher Prozesse selbst zu tragen.
Das wusste sie natürlich alle und entsprechend 'staatserhaltend'
gingen alle in der Sache vor.
Aber
die Ellwanger Rochade kann auch ein Beispiel für die Notwendigkeit
sein, dieses System zu ändern und daher mache ich mir die Mühe,
diese Vorgänge aufzuzeigen. Vielleicht lernen andere etwas daraus.
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Teil
I: Das politische Umfeld
1.1.
"Wo Ellwangen liegt" - Standortbestimmung auch durch die Obrigkeit
1.2. Zur Ellwanger Lokalpresse
1.3.
Die 'Große Rochade' im Spiegel der Leserbriefe
1.4.
Leserbriefe
Teil
II. Der politische Bluff der Ellwanger 'Großen Rochade'
2.1.
Die 'nützlichen Menschen' vom Gewerbe und Handelsverein...
2.2.
Die politische Vorgeschichte des "massa"-Einkaufszentrum
2.3.
Das aufschreckende Vorhaben 'Einkaufszentrum'
2.4.
Was aus dem Einkaufszentrum wurde
2.5.
Das Einkaufszentrum und die Demokratie
2.6.
Ein spendengekauftes Einkaufszentrum?
2.7.
Geschichtsklitterung durch den damaligen Ellwanger Oberbürgermeister
Dr. Stefan Schultes
2.8.
Sonstige 'Beweismittel' für die unwahren Ausführungen von Dr.
Stefan Schultes?
2.9.
Die 'Rechtslage' für Verbrauchermärkte
2.10.
Die fragwürdige Anhörung der Nachbarstädte
2.11.
Die 'Geheimpolitik' mittels nicht-öffentlicher Sitzungen
2.12.
Das amtseid- und grundrechtswidrige Verhalten der Ellwanger 'Stadtfürsten'
2.13.
Ministerpräsident Lothar Späth und seine CDU-Prominenz
2.14.
Die Stadt Aalen als Vorkämpferin für massa-Ellwangen
2.15.
Zum damaligen Ellwanger Oberbürgermeister Dr. Stefan Schultes
2.16.
Zum Thema: 'Politische Durchfilzung'
2.17.
Die fragwürdige Rolle des Regierungspräsidiums im Hinblick auf
Art 20 Abs 3 GG
2.18.
Das grundrechtswidrige Versagen der Beamtenapparate
2.19.
Spendenempfängerin SPD?
2.20.
Das 'Spital zum Heiligen Geist' als wohl älteste deutsche selbständige
Stiftung
2.21.
Die Fälschung der Wahrheit
2.22.
Das Ellwanger Altenheim 'Spital zum Heiligen Geist' ein Sanierungsfall?
2.23.
Unbekannte Sanierungskosten als Grundlage der politischen Entscheidungen
2.24.
Die angeblich schweren Mängel am Altenheim 'Spital'?
2.25.
Tatsächliche Sanierungskosten wohl keine 500 000 Mark
2.26.
Die in Wahrheit reiche Spitalstiftung
Teil
III: Politische Forderungen und Konsequenzen
3.1.
Der 'Dauer' - Parlamentarier als Gefahr jeder Demokratie
3.2.
Ergänzungen im politischen System
3.3.
Mandatsträger: Der gewählte 'Erwählte'?
3.4.
Manipulation durch Bürgerentscheide?
3.5.
Die wirkliche Rolle der Gewählten
3.6.
Bürgerbegehren und Volksbegehren
3.7.
Anregung zu bundesweiten Volksentscheiden
3.8.
Die politische Bewegung: 'Demokratie-Initiative 2000'
Teil
IV: Autobiografisches - hintangestellt...
4.1.
Als 'Zugezogener' in Ellwangen...
4.2.
Politisch tätig...
4.3.
Trotzdem Parteimitglied...
4.4.
Die 'Große Rochade' als meine politische Herausforderung
4.5.
Erste Kontakte in Sachen Bürgerbegehren
4.6.
Die eingeschüchterten Ellwanger
4.7.
Initiator eines Bürgerbegehrens?
4.8.
Drohungen und Rufmordkampagne
4.9.
Ein nützlicher Idiot...
4.10.
Verunglimpfungen und mein 'Wahlerfolg'
4.11.
Zögerliche Bürgerkontakte
4.12.
Das Lehrstück 'Große Rochade'
4.13.
Politische Rache in Sippenhaft
Vorwort
Was ich hier unter der Bezeichnung
"Manipulierbarer Kommunalparlamentarismus" vorstelle, ist die
Analyse von 501 Zeitungsausschnitten - beginnend am 8.3.1986 und
endend am 25.8.89 - die in der Datei: "Chronologische
Auflistung aller Zeitungsausschnitte" zusammengestellt sind.
Diese Zeitungsartikel behandeln
die Durchführung der 'Großen Rochade' in Ellwangen durch die
kommunale Politik. Nach heutigem Wissen war diese ein perfekt inszeniertes
Ablenkungsmanöver der CDU Baden-Württemberg, um dem Kaufhauskonzern
massa in Ellwangen die Errichtung eines Einkaufszentrum mit einer Verkaufsfläche
von 25 000 Quadratmetern zu ermöglichen. Diese politische 'Leistung'
wurde der Landes-CDU m.E. durch große Spenden abgegolten.
Bei der "Großen
Rochade" in Ellwangen manipulierten einige Wenige eine Stadt und
'verpulverten' dabei viele Millionen Mark an Steuergeldern - und all dies
wurde 'von oben' her durch die Regierung Lothar Späth politisch gedeckt.
Es wäre daher interessant
zu erfahren, ob und in welchem Umfang die Landes-CDU damals von der Ellwanger
"Großen Rochade" mittelbar profitierte, denn 'jede Mühe
ist (angeblich) ihres Lohnes wert'.
Natürlich wurde nicht
von jenen Geldern abgezweigt, die damals unsinnigerweise an Steuergeldern
flossen. Davon hatten allenfalls jene unmittelbar etwas, die etwa im Ellwanger
Stadtrat als Bauunternehmer oder Handwerker teilweise so überzeugt
für die "Große Rochade" fochten.
Aber das Geschehen beschränkt
sich mutmaßlich nicht auf einen Spendenskandal.
In der heutigen Zeit ist
politisch endlich denkbar geworde, dass in der BRD Spendenskandale und
Korruption an der Tagesordnung sind. Es wäre daher m.E. richtig und
wichtig nachzuprüfen, ob und inwieweit unmittelbar auch jene 'Macher'
in den Parteien und der Verwaltung, die in Ellwangen damals das Sagen
hatten und so vehement und m.E. wider besseren Wissens für die 'Große
Rochade' kämpften, für ihr Engegagement später karrieremäßig
oder vielleicht sogar unmittelbar materiell 'belohnt' wurden. Verdachtsmomente
dafür gibt es für Außenstehende - wobei schon deren Aussprechen
in Ellwangen aber sofort Unterlassungsklagen zur Folge hätte. Aber
es genügt m.E. zur Meinungsbildung, nur mal genau nachzuvollziehen,
'wer' in den Folgejahren mit Hilfe oder Wohlwollen der Kommune bezw des
Landratsamtes wirtschaftlich 'was' erreichte.
An die konkreten Beweise kämen
jedenfalls nur Fahnder heran und diese haben sich gerade bei der Staatsanwaltschaft
Ellwangen politisch m.E. schon immer rar gemacht. Sie würden außerdem
heute schon deshalb nicht mehr tätig, weil - bis auf mögliche
Steuerstraftatbestände - diese Taten inzwischen sämtlich verjährt
wären.
Im eigentlichen Ergebnis
erwies sich die "Große Rochade" jedoch als ein perfekt
inszenierter Bluff zugunsten des großen Kapitals.
Welche Spendengelder
o.ä. sind damals also als Gegenleistung an die CDU geflossen, um
den eigentlichen Coup hinter der 'Großen Rochade' überhaupt
landen zu können:
Den Bau des riesigen
Einkaufszentrums mit rund 25 000 Quadratmetern Verkaufsfläche
auf Ellwangens 'grüner Wiese' - und das in einer Stadt, die damals
insgesamt eine Verkaufsfläche von nur rund 55000 qm aufwies?
Ein Einkaufszentrum dieser
Größe war damals jedenfalls längst nicht mehr genehmigungsfähig,
weil bekannt war, dass und wie solche Giganten die Innenstädte mit
ihren gewachsenen Handelsstrukturen zerstören.
Die 'Große
Rochade' in Ellwangen - aus der natürlich nie etwas wurde! -
war also ein gigantischer Bluff, um den Bau dieses Einkaufszentrums durchzusetzen
- und insoweit ein 'Meisterwerk' skrupelloser Politik.
Davon ahnte ich damals nichts.
Mir ging es darum, der Ellwanger Bevölkerung zu helfen, durch ein
Bürgerbegehren die Auflösung des Jahrhunderte alten Ellwanger
'Spitals zum Heiligen Geist' zu verhindern. Die Stadtverwaltung kämpfte
mit allen politischen Tricks gegen mich und die Bevölkerung, um einen
Bürgerentscheid zu verhindern und die Verwaltungsjustiz machte es
schließlich möglich.
Als Altenheimbewohner durch
den drohenden Umzugsstress Schlaganfälle erlitten und verstarben,
suchte ich das Heim wiederholt auf, um die Bewohner zu beruhigen und ihnen
Mut zu machen. Daraufhin erhielt ich als angeblicher Unruhestifter Hausverbot
und weil ich mich nicht daran hielt, wollten mich das Landratsamt sogar
in polizeilichen Gewahrsam nehmen zu lassen. Der stellvertretende Landrat
von Aalen und heutige Landrat von Schwäbisch Hall hatte zuvor über
die Presse die Parole ausgegeben:
"
Mit dem Melhorn werden wir schon fertig."
Mancher Beamte sah sich daraufhin
im Gehorsam verpflichtet, dieser Parole zu genügen - und das geschah
mit keineswegs immer legalen Mitteln. Allerdings ist es der besonderen
Umsicht der örtlichen Schutzpolizei in Person ihres inzwischen verstorbenen
Polizeichefs Meyer zu verdanken, dass die mir von Herrn Meyer bestätigte
Absicht maßgeblicher Verantwortlicher allerdings unterblieb, mich
möglichst in einen Widerstand gegen die Staatsgewalt zu verwickeln
und dadurch kriminalisieren zu können.
Die alten Menschen jedoch wurden
nicht nur teils starkem psychischem Druck ausgesetzt, sondern auch gezielt
getäuscht, um sie zur Aufgabe ihrer Rechte zu bewegen. Einige verstarben
m.E. daran. Letztlich eine Schande für diesen Rechtsstaat und gewiß
nicht dadurch zu rechtfertigen, dass es um angebliche staats- bezw stadterhaltende
Ziele ging. :E. kam da manchmal regelrecht eine 'Totschlagsmentalität'
an die Oberfläche, die mich erschreckte. Wir haben aus dem Dritten
Reich m.E. keineswegs so viel gelernt, wie wir uns durch die Fensterreden
unserer Politiker selber immer glauben machen!
In der hier vorgelegten Dokumentation
ist zusammengetragen, was mir zu diesen Vorgängen vor allem in den
Lokalzeitungen zugänglich war.
Die hierzu von mir insgesamt
getroffenen Wertungen kann allerdings nur nachvollziehen, wer diese verstreuten
Informationen aus den Zeitungen gleichsam als Puzzle zusammen setzt. Die
jeweilige Belegstelle in der Dokumentation habe ich dem Leser in Klammer
angegeben.
Eine Besonderheit der hier
vorgelegten Sammlung liegt darin, dass hier zwei örtliche Tageszeitungen
mit ihren Lokalredaktionen aus und über Ellwangen berichten. Sie
taten dies aus ihrer politisch gefärbten Sicht und manchmal daher
mit aller sich daraus ergebenden Einseitigkeit.
Daher habe ich - soweit diese
mir vorliegen oder es sie überhaupt gibt - jedes Geschehen mit Zeitungsausschnitten
aus beiden Blätter dokumentiert. Dies gilt gerade auch für die
Leserbriefe, weil diese von den Redaktionen teilweise manipulativ gekürzt
wurden - meist unter dem Vorwand, man müsse Platz sparen. In Wahrheit
war dies natürlich eine Art politischer Zensur, wie der Vergleich
mancher Leserbriefe zeigt. Andererseits durften sich die politisch 'Bedeutsamen'
Ellwangens natürlich ungekürzt verbreiten!
Das sage ich ohne Bitterkeit,
denn ich habe - jedenfalls anfangs! - meine Leserbriefe meist durchgebracht.
Dies ist meinerseits vielmehr ein Hinweis darauf, dass diese Dokumentensammlung
insoweit auch ein Zeugnis politischer Medienkultur ist und deren m.E.
oft verlogenem Anspruch, Ausdruck demokratischer Pressefreiheit zu sein.
Was letzteres wirklich ist, decke ich noch weiter unten auf.
Seit 1986-87 ist die sog. 'Pressefreiheit'
als Mittel des politischen Mißbrauchs natürlich auch in Ellwangen
verfeinert worden, damit sich ähnliche 'Vorfälle' wie das "Ellwanger
Bürgerbegehren" nicht mehr wiederholen können und Opposition
mundtot bleibt.
Wer solches Medienverhalten
nicht glauben mag, dem sei als Vertändnishilfe etwa die Medienpolitik
des Jahres 2003 in Italien benannt. Dort besitzt der Ministerpräsident
Berlusconi fast alle privaten Fernsehsender und lässt diese für
sich politisch Stimmung machen. Außerdem hat seine Regierung entscheidenden
Einfluss auf das 'staatliche' Fernsehen. Dadurch wid im Ergebnis ein ganzes
Volk mit genau jenen Information 'gefüttert', die dem Ministerpräisidenten
dienlich sind - kritischer gesagt: verdummt. Ähnlich einfache Medienverhältnisse
erhofft sich mancher bundesdeutsche Politiker bezw dessen Partei. Im Folgenden
ist dargelegt, dass und wie dies - nur weniger offen - auch in der BRD
geschieht.
Der Kampf um Medieneinfluss
spielt sich ständig in der BRD ab, wie etwa die Einflussnahme der
Politik auf Fernsehsender u.a. belegt. Selbst das Geschehen in dem kleinen
Ellwangen beweist dies noch.
Hatten in den hier dokumentierten
Jahren bis 1989 etwa die Ellwanger Stadträte der Opposition noch
die Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit über Leserbriefe
kundzutun, ist ihnen diese inzwischen genommen worden! Die Redaktionen
lassen von ihnen keine Leserbriefe mehr zu, weil sich die Stadträte
dem Volk schließlich im Gemeinderat offenbaren könnten und
sollten. Nur hört ihnen da in der Regel keiner zu, denn dorthin verirrt
sich nur selten mal ein Zuhörer . Die politische Selbstdarstellung
der Opposition in Ellwangen ist daher in Wirklichkeit abhängig von
der teilweise tendenziösen Berichterstattung durch den jeweils anwesenden
Lokalredakteur - der natürlich so berichtet, wie es ihm die politische
Lage in Ellwangen ratsam scheinen lässt.
Heute, wo der zeitliche Abstand
groß genug ist und jeder Bürger sieht, was damals wirklich
geschah, ist diese Dokumentation folglich ein eindrucksvolles Zeugnis
politischen Geschehens, zugleich aber auch ein unumgehbarer Beweis für
die Schwächen des Kommunalparlamentarismus.
Was in Zusammenhang
mit der Ellwanger 'Großen Rochade'
manipuliert, getäuscht, getrickst und gelogen wurde,
ist heute jedenfalls nicht mehr wegzudiskutieren - allenfalls noch zu
vertuschen!
Doch es ist notwendig, dem
entgegenzuwirken, denn
Ellwangen ist
überall!
und aus dem damaligen Geschehen
lassen sich heute Beweise für wichtige Schlüsse und Forderungen
ableiten, warum und wie der Kommunalparlamentarismus heute verändert
werden muss.
Gerade in
dieser Zeit,
in der ein wachsender Teil der Bürgerschaft zu 'satt' ist,
um noch politisch denken zu wollen
und ein erheblicher Teil längst schon zu frustriert,
um sich überhaupt noch einmischen zu können,
ist es wichtig,
für politische Mechnismen und Möglichkeiten zu sorgen,
die Machtmißbrauch und Amtsmißbrauch
verhindern oder zumindest erheblich erschweren!
Solchem Wollen arbeiten seit
jeher natürlich jene entgegen, die von solchem Mißbrauch profitieren
oder in ihrer 'amtlichen Funktion' die Bestätigung ihres Selbstwertes
sehen. Letztere sind dabei deshalb besonders gefährlich, weil sie
in ihrer scheinbaren Lauterkeit oft besonders feindselig gegenüber
Änderungen sind.
Meist glauben diese, als Stadt-
oder Gemeinderäte tatsächlich 'Gewählte' im Sinne von 'Erwählte'
zu sein. Dabei sind sie meist zu diesem Posten gekommen, weil sie einerseits
einen gewissen Bekanntheitsgrad in ihrem Umfeld haben, ansonsten geistig
aber nicht selten so unauffällig sind, dass sie den wenigen 'Machern'
in den Parteien nicht durch Widerrede oder Aufbegehren 'die Zeit stehlen'.
Sie sind eben einfach willig und bequem und füllen die Sitzreihen,
oft kritiklos bereit, die Hand zu heben, wenn ihnen dies von den parteilichen
'Vordenkern' signailisert wird.
Eher selbstverständlich,
dass solche Stadt- oder andernorts Gemeinderäte von ihren 'Führern'
und den Behörden nach Belieben belogen, getäuscht und mißbraucht
werden. Die Vorgänge um die Ellwanger 'Großé Rochade'
beweisen dies ebenso beklemmend wie faszinierend..
Dieser Artikel
ist insofern eine notwendige Bestandaufnahme dessen,
was vielerorts geschieht!
Das mit diesem Artikel aufgezeigte
politische Geschehen beweist dies!
Es wäre jedoch falsch
und den Gegnern einer Veränderung geradezu in die Hände gespielt,
die Schwäche des Kommunalparlamentarismus mit Hinweis auf die gelegentliche
Unfähigkeit einzelner Stadträte auch weiterhin personalisieren
und damit auch zukünftig verharmlosen zu lassen!
Tatsache
ist: Ellwangen ist überall!
Hier wird eine
Systemschwäche unserer Demokratie aufgezeigt,
nicht ein Problem von und/oder mit Einzelnen!
(bitte geben Sie dort
mit einem Stichwort an, dass sich Ihr Eintrag auf diesen
Artikel bezieht)
Sehr
geehrte Leser,
wenn Sie der Ansicht sind, der obige Artikel sollte anderen Lesern über
die Suchmaschinen leichter zugänglich werden, so können auch
Sie dazu beitragen, sofern Sie eine eigene Homepage ( HP ) haben.
Homepages
werden im Internet heute in der Regel nur noch über Suchmaschinen
gefunden, die ständig das Internet durchsuchen. Ein wichtiges Kriterium
für solche Suchmaschinen ist, wie häufig eine HP im Internet
verlinkt ist. Je häufiger ein link gesetzt wurde, desto 'höher'
rangiert diese HP bei der Informationsausgabe in solchen Suchmaschinen
und wird so von Interessierten leichter gefunden.Wenn Sie also eine
HP haben und die Verbreitung dieses Artikels fördern wollen, so
setzen Sie bitte am Ende Ihrer eigenen HP nur einfach nachfolgenden
link :
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