Anlage 2 zu : Herzinfarkt : 'Der Strophanthin ( = Ouabain ) - Report'


Der Strophanthin-Report ist eine Zusammenfassung von 120 Jahren Forschung über das bedeutsamste und stärkste Herzmitel gegen den Herzinfarkt. Allein in der BRD würden jährlich rund 400 000 Infarkte und mehrere zehntausend Infarkttote vermieden, würden Kranke konsequent mit Strophanthin behandelt. Aber Großpharmaindustrie, Medizintechnik und professorale Meinungmacher haben es verstanden, die Durchsetzung dieses Wissens so zu bekämpfen, dass es 'auszusterben' droht. Siehe hierzu auch den Artikel ' Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt/index.htm. Der Strophanthin-Report soll diese Fehlentwicklung korrigieren und vor allem dem Kranken lebenswichtige Hinweise geben.

 

Zum Inhaltsverzeichnis von ' Herzinfarkt : 'Der Strophanthin ( = Ouabain ) - Report' - http://www.melhorn.de/Strophanthin/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

Übertritt des Strophanthins ins Myokard


Dokumentation aus der QT-Verkürzung im EKG. Dieser Effekt ist spezifisch für Herzglykoside, erweist deren Eintritt ins Myokard und zeigt mit seiner Höhe die Quantität solchen Einstroms.

Links der "nadelförmige" QT-Effekt nach 0,25 mg Strophanthin intravenös. Die Wirkung tritt "sofort" ein, ist ungemein intensiv entsprechend dem hohen Blutspiegel-Peak um 50 ng/ml in der ersten Minute nach der Injektion, fällt aber ebenso schnell wieder ab, wie der Peak im Blut schon am Ende der ersten Minute.

Rechts der "bergförmige" Einstromverlauf nach 6 mg oral. Die Anflutung beginnt erst nach mehreren Minuten, hält auch wegen der größeren Substanzmenge mit ihrer protrahierten Resorptionsdauer etwa siebzigfach länger an ("Depot"-Wirkung), erreicht aber bei richtiger Dosiswahl wie hier die gleiche Wirkungsstärke (Kurvenhöhe).

Bestätigt sind also drei Erkenntnisse aus der Praxiserfahrung:

- der Übertritt des Strophanthins ins Myokard aus beiden Zufuhrwegen;

- der Unterschied in der Anflutungsgeschwindigkeit;

- die Gleichheit der Wirkungsstärke, wenn gemäß der Äquivalenzrelation (Fraenkel/Schettler) richtig dosiert wird.

Was die QT-Messung freilich nicht zeigen kann oder will, ist die Dauer des damit erzielten inotropen oder chemotropen Therapieeffekts, der nach einer Einzelgabe - je nach Myokardsituation - Stunden, Tage oder Wochen anhalten kann. Einzelheiten, Literatur usw. im Anhang I des Lehrbuchs nach Anlage 8