21.1.09
Die registrierte Lesezeit für diesen Artikel 28716 - Stand 9.6.10 - beträgt 1 815 703 Sekunden
Die
Lösung des Herzinfarkt-Problems
durch g-Strophanthin
von
Rolf-Jürgen
Petry
Heilpraktiker
mit einem Vorwort von
Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.
Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17
keywords: Herzinfarkt, g-Strophanthin, Strophanthin, Ouabain; Resorption, Angina pectoris, Thrombose, Na-K-ATpase, strophanthin, ouabain, absorption, infarction, heart attack, angina pecotris, thrombosis,Strofantin, Hormon, g-Strophanthin, Strophanthus, Digitalis, Übersäuerung , Myokardinfarkt, Therapie, alternative
![]()
Es ist Ihr Privileg, sich informieren zu düfen
- aber auch Ihr Recht, dies nicht zu tun!
Bei Zweifeln fragen Sie dann weiterhin Ihren Arzt oder Apotheker!
![]()
Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bunde
Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60
Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Am 1.3.08 habe ich in Sachen Strophanthin nun als 'öffentliche Petition’ eingereicht:
"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass
1. auf dem Arzneimittelmarkt die wettbewerbsfeindlichen Beschränkungen zugunsten der Pharmakonzerne zurückgenommen werden;
2. der Wirkstoff Strophanthin daher wieder aus der Verschreibungspflicht zu entlassen ist."Begründung und vertiefte Ausführungen unter
http://www.melhorn.de./Petition/
Nach meiner Anrufung des EU-Parlaments in Brüssel
konnten Sie diese Petition im Internet mitzeichnen unterZur Grundrechtswidrigkeit einer Beschränkung der öffentlichen Mitzeichnungsfrist
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort von Wolf-Alexander Melhorn
1. Eine altbewährte pflanzliche Substanz
4. Gravierende Mängel der medizinischen Lehrmeinung
5. Die Sicherung des ungenutzten Monopols
6. Der Wirkmechanismus - ein fundamentaler Irrtum der Pharmakologie
7. g-Strophanthin wirkt auf mehrere Komponenten
8. Strophanthin als Hormon - die aktuelle Geburt eines neuen falschen Dogmas
9. Der erbitterte
Kampf ums Strophanthin
10. Das drohende Aus
11. Die notwendige und mögliche Renaissance des g-Strophanthins
Vorwort von Wolf-Alexander Melhorn:
Herr Rolf-Jürgen Petry - fraglos bester Kenner des heutigen Wissensstandes über Strophanthin! - hat im Februar 2004 in der Zeitschrift Erfahrungsheilkunde den nachfolgenden Artikel veröffentlicht.
Nach über fünfjähriger, idealistischer Arbeit legte der Autor im Mai 2003 mit seinem - auch für den Laien verständlichen! - Fachbuch
Rolf-Jürgen Petry:
Die Lösung des Herzinfarkt-Problems durch Stophanthin
ISBN 3-00-019587-4
24,90 Euro
2. erweiterte und überarbeitete
Auflage 2006 ( 1. Auflage 2003 )
Hardcover mit Fadenheftung, 320 Seiten Text und 40 Seiten Quellenangaben
33 Tabellen, 34 Grafiken, 6 Fotos, 1 Cartoon
direkt vom Autor, portofrei:
Fax 01033 - 01212 - 55 14 09 321, e-mail: strophanthin@,web.de
Aus rund 70 Jahren Therapie mit Strophanthin, über Dutzende von Studien zu dessen herausragenden Therapie-Erfolgen und pharmako-dynamischen Wirkungen, sowie über die jüngste Entdeckung des Strophanthins als körpereigenes Hormon. Diese wissenschaftliche Leistung würdigte ein führender Mediziner, Prof. Dr. med. Hans Schaefer /Heidelberg durch ein Vorwort.
Das Ergebnis:
Wer bislang noch nichts von Strophanthin wusste - in diesem Buch steht es!
Wer über Strophanthin 'Bescheid' weiß - in diesem Buch wird es ihm widerlegt oder bestätigt!
Für Betroffene wie
Therapeuten eine faszinierende und doch auch
- wegen der jahrzehntelangen Versäumnisse der Medizin zum Nachteil der
Patienten -
betroffen machende Lektüre!
Wegen der unbestreitbar großen therapeutischen Bedeutung von Strophanthin bis Mitte/Ende des letzten Jahrhunderts in dem erfolgreichen Kampf gegen Angina pectoris, Herzschwäche und später dann den Herzinfarkt ist dieses Buch fraglos die fachliche Basis für einen neuen Siegeszug dieses Arzneimittels - wann immer es diesen geben wird.
![]()
Die Lösung des Herzinfarkt-Problems
durch g-Strophanthin
von
Rolf-Jürgen Petry
Zusammenfassung: Auffällig ist die große Diskrepanz zwischen der umfangreichen Literatur - eine ganze Reihe von z.T. Doppelblind-Studien und unzählige Berichte von 1950 bis 2000 - über die überragende Wirkung einer pflanzlichen Substanz, des Herzglykosids g-Strophanthin, bei der Prophylaxe und Behandlung des Herzinfarkts und der Angina pectoris einerseits und der konsequenten Ausklammerung der beeindruckenden Fakten durch die medizinische Lehrmeinung andererseits, die das g-Strophanthin mit gravierenden Mängeln fehlbeurteilt (angeblich schlechte orale Resorption). Der Wirkmechanismus ist - entgegen der Lehre - unzweifelhaft die Stimulation der Natrium-Kalium-Pumpe, wodurch geringe Konzentrationen von g-Strophanthin sehr nebenwirkungsarm auf mehrere Komponenten wirken: das Myokard, die Arterien, die Erythrozyten und das Nervensystem. Seit 1991 gilt g-Strophanthin als neuentdecktes Hormon, wobei ihm fälschlicherweise die Rolle eines Hypertonie-Verursachers angedacht wird. Der jahrtehntelange Streit um das Strophanthin entzündete sich oft auch an z.T. durchaus ernstzunehmenden innovativen Aspekten der Infarkt-Pathogenese, wie z.B. dem von der Anatomie nicht wahrgenommenen Arterien-Netz im Herzmuskel selbst, der relativ geringen Häufigkeit von Koronar-Thromben sowie der Rolle des Teufelskreises der durch Säure reduzierten Erythrozyten-Flexibilität als ein Starter oder zumindest Verstärker des Herzinfarkts. Tragisch wäre die drohende Versagung der Nachzulassung des Medikaments durch das Bundesamt wegen der fehlenden großen, zu teuren (!) klinischen Doppelblind-Studie.
Schlüsselwörter: Strophanthin - Ouabain - Resorption - Herzinfarkt - Angina pectoris - Thrombose - Na-K-ATPase
Summary:
Noticeable is the wide discrepance between the substantial literature - quite
a number of in pari doble-blind studies and countless reports - about the phenomenal
properties of a herbal substance, the heart glycoside ouabain (= g-strophanthin),
in the prevention and therapy of cardiac infarction and angina pectoris on the
one hand, and the consequent disregarding of the impressing facts by the medicinal
doctrine on the other hand. One of the wrong tenets about ouabain that shows
grave defects is the pretended bad oral absorption. The action at the cellular
level is undoubtly the Stimulation of the sodium pump by which low concentrations
of ouabain are able to influence several targets: the myocardium, the arteries,
the erythrocytes and the nervous System. Since 1991 ouabain is accepted äs
a new hormone, with the wrongly assigned function of a cause of hypertension.
There has been a sharp conflict about ouabain for decades, that often centered
new and in part substantial aspects of the pathogenesis of cardiac infarction,
e.g. a proved arterial mesh within the myocardium, the relative low frequency
of coronary thromboses and the role of the vicious circle of the reduced erythrocyte
flexibility by a low pH äs a possible starting or at least intensifier
of cardiac infarction. It is really tragically that there is perhaps no Prolongation
of the licence for orally administered ouabain because the very expensive big
clinical double-blind study is missing. For more Information see http://www.infarctcombat.org/heartnews-17.html
key words: Strophanthin - ouabain - absorption - infarction - myocardial infarction - heart attack - angina pectoris - thrombosis - Na-K-ATPase
1. Eine altbewährte pflanzliche Substanz
Die pflanzliche Reinsubstanz g-Strophanthin, gewonnen aus dem afrikanischen Kletterstrauch Strophanthus gratus - Afrikas stärkstes Pfeilgift, mit dem sogar Elefanten geschossen wurden - war von 1905 bis nach 1950 intravenös in der deutschen Herzmedizin führend und ist jedem älteren Arzt als unübertroffen segensreich noch wohlbekannt. Auch in oraler Form hat g-Strophanthin, das erst ab 1991 als körpereigene Substanz identifiziert wurde (1), eine überragende Wirkung sowohl in der Prophylaxe als auch Behandlung des Herzinfarkts und der Angina pectoris, und dies ohne nennenswerte Nebenwirkungen zu zeigen und ohne besonders teuer zu sein. Obwohl die hervorragenden Therapie-Erfolge und die dynamischen Wirkungen von 1950 bis 2000 mit einer erdrückenden Fülle von (z.T. Doppelblind-) Studien und Berichten dokumentiert sind, wird g-Strophanthin, das "Insulin des Herzkranken", von den Lehrbüchern mit groben Unwahrheiten fehlbeurteilt und abgelehnt - ein sehr bedenklicher chronischer Skandal von unfassbarem Ausmaß.
Schon von 1977 bis 1987 gab es eine Reihe von Publikationen (z.B.2-3) über die weltweit besten Herzinfarkt-Überlebensraten, die ein öffentliches Krankenhaus in Berlin-West sowohl mit oralem g- als auch mit intravenösem k-Strophanthin erzielte, obwohl vorher die Werte durch den hohen Anteil an alten Menschen besonders schlecht waren - nur übertroffen von einer Klinik in Sao Paolo, die mit g-Strophanthin i. v. arbeiteten. Zum Zeitpunkt der Pensionierung des ärztlichen Leiters Prof. Rolf Dohrmann lagen Erfahrungen an über 1000 Patienten mit dieser Therapie vor, die danach leider nicht weitergeführt wurde (warum nicht?) Heute werden allgemein mittlerweile auch gute Ergebnisse erzielt, die aber mit zusätzlichem g-Strophanthin sehr wahrscheinlich noch zu steigern wären.
Die Studie zu oralem g-Strophanthin bei instabiler Angina pectoris in dieser Klinik (4) ergab bei vorbeugender Einnahme (magensaftresistente Kapseln) eine komplette Beschwerdefreiheit bei 122 von 146 Patienten nach einer Woche und bei 146 von 148 Patienten nach zwei Wochen (98,6 %), wobei alle anderen vorigen Medikamente mitsamt Nebenwirkungen weggelassen wurden (ß-Blocker, Calcium-Antagonisten, Nitrate usw.) Bei einem Teil der Patienten wurde zusätzlich Pentoxyfyllin sowie Rauwolfia gegeben.). Hier zeichnet sich ein mögliches Motiv für den scharfen Widerstand gegen das Strophanthin ab.
Bei akut eingelieferten Patienten, die das Strophanthin ja zum erstenmal bekamen, zeigte sich immerhin eine Wirkung bei 85 % von ihnen innerhalb von 5-10 Minuten (Zerbeißkapsel mit perlingualer Resorption) (5). Patienten könnten mit oralem g-Strophanthin noch vor Eintreffen des Notarztes sich selbst entscheidend helfen, wie folgende Erfahrungen unterstreichen:
Ein deutsches Bergwerk hatte mit oraler g-Strophanthin-Therapie unter Tage in 10 Jahren keinen einzigen Herzinfarkt-Toten mehr, obwohl es vorher jährlich durchschnittlich drei waren. Die Ausfahrten aus dem Schacht wegen Angina pectoris und Herzinfarkten sanken um 80 Prozent. Strophanthin wurde hier nicht vorbeugend, sondern nur beim akuten Anfall gegeben (6-7).
Eine streng nach den gültigen Kriterien erstellte placebo-kontrollierte Doppelblindstudie, Salz und Schneider 1985 (8), an 30 Patienten in sieben Praxen ergibt nach 14 Tagen eine beträchtliche und hochsignifikante positive Wirkung des oralen g-Strophanthins. Kein einziger Patient profitierte nicht von dieser Therapie.
Wirkung von Strodival®
bei 16 Patienten: +/- 0, leichte, wesentl. Besserung
Belastungs-EKG - 5 11
Angina pectoris-Anfälle 1 2 13
Subjektives Befinden - 1 15
Unter Gabe des Placebos kommt es
bezüglich der drei Kriterien bei fast allen Patienten zu einer Verschlechterung.
- Schon klassisch zu nennen ist die Doppelblindstudie von Kubicek und Reisner
1973 (9), die bei 19 von 22 KHK-Patienten im Belastungsversuch von einer EKG-Verbesserung
(S-T-Strecke) durch orales g-Strophanthin berichtet - in 7 Fällen sogar
von einer völligen Normalisierung. Im Kontrollversuch hatten nur 4 Patienten
keine Schmerzen, Schwindel oder Atemnot, mit g-Strophanthin waren es jedoch
nur 4 Patienten, die eine solche Missempfindung aufwiesen. Das Placebo zeigte
keine Wirkung, Digitalis eine Verschlechterung, die zum T. zum vorzeitigen Abbruch
des Versuchs führte.
Bs gibt viele weitere Beispiele. Aufschlußreich sind die in den 1980er
und 1990er Jahren dokumentierten praktischen Erfahrungen von über 4000
Ärzten, die orales g-Strophanthin meist überaus positiv beurteilen
(10-11). Allein die Lektüre der Aussagen von über 300 ausgewählten
und mit voller Adresse genannten Ärzten mit ihrer fast schon unübertreffbar
positiven Stellungnahmen ist so beeindruckend, daß man an der Wirkung
des oralen g-Strophanthins auch bei größtmöglicher Skepsis,
da es sich hier um eine Veröffentlichung der Herstellerfirma handelt, keinen
Zweifel haben kann. Ein Placebo-Effekt von solcher Stärke und in solcher
Verbreitung erscheint ausgeschlossen; eine manipulative "Bestechung" von einem
solchen Ausmaß ist bei dem begrenzten Etat der (damaligen) kleinen Herstellerfirma
ebenso undenkbar. Ca. 3000 Ärzte therapieren heute in Deutschland sehr
erfolgreich mit oralem g-Strophanthin. Auch vom homöopathischen g-Strophanthin
(D4) wird erstaunlich Positives, wenn auch in geringerem Maß berichtet.
Auch gibt es eine ganze Reihe von
weiteren pharmakodynamischen Studien (z.T.doppelblind) am Menschen mit wesentlichen
Verbesserungen der Schmerz-Symptomatik und des Leistungsvermögens, des
EKGs, des Bluthochdrucks, der Herzarbeit, des Fließverhaltens des Blutes
und der Durchblutung des Herzmuskels durch orales g-Strophanthin sowie etliche
Studien an Tieren und Zellkulturen zu diesen und anderen Messgrößen,
z.B. können Meerschweinchen nach oraler g-Strophanthin-Gabe mehr als dreimal
so lange schwimmen (!); wobei g-Strophanthin die Herzvergrößerung
bei Überanstrengung verhindert (12); bei Mäusen mit Sepsis führt
g-Strophanthin zur Vervierfachung der Überlebensrate (13) durch Reduzierung
der Bildung von TNF-alpha und anderer Interleukine.
Bei akuter Herzinsuffizienz wurde Strophanthin i.v. als das schnellst wirksamste
Glykosid noch bis 1994 vom Lehrbuch empfohlen (55), heute eher Digoxin (ohne
pharmakologischen Grund), wenn überhaupt, da letzteres als zu langsam abgelehnt
wird. Trotzdem halten im Jahr 2001 35 % der Notärzte Digoxin für unverzichtbar
und 15 % für wertvoll (56). Strophanthin sei ihnen dringend wieder empfohlen.
Die Nebenwirkungen können in seltenen Fällen Schleimhaut-Reizungen sein (bis hin zu Entzündungen der Zungenschleimhaut oder Durchfall), die jedoch bei Dosisverminderung reversibel sind. Bleibende Schäden sind nie beobachtet worden; es gibt keine Gefahr der Überdosierung und keine Gegenanzeigen (s.u.) bis auf die ausgeprägte Sinus-Bradykardie (57); g-Strophanthin ist mit allen Medikamenten gut verträglich, d.h. es ist möglich, vorsichtigerweise g-Strophanthin zuerst zusätzlich zu geben und bei wahrscheinlicher verbesserter Symptomatik andere Mittel wegzulassen und so letztendlich mit weniger Verschreibungen auszukommen. Die Dosierung kann auch vom Patienten völlig gefahrlos individuell nach Bedarf und Erfolg vorgenommen werden, i.d.R. 1-4 x tgl. 3-6 mg.
Wie aber kann es sein, daß ein solches Mittel von der Medizin nicht angewendet wird ?
4. Gravierende Mängel der medizinischen Lehrmeinung
Neben möglicherweise wirtschaftlichen Hintergründen sind es zwei alte falsche Dogmen der Lehrbuch-Medizin, irrit denen das orale g-Strophanthin fehlbeurteilt und abgelehnt wird:
1) Strophanthin wird wie Digitalis aus dem heimischen Fingerhut (Digoxin, Digitoxin...) der Stoffgruppe der Herzglykoside zugeordnet. Die offizielle Indikation der Herzglykoside ist nun aber definiert durch die Herzinsuffizienz und Herzrhythmus-Störungen, wobei auch hier das intravenöse Strophanthin das weit überlegene Mittel ist. Bei Angina pectoris und Herzinfarkt wirkt Digitalis tatsächlich negativ, und da es heißt, daß alle Herzglykoside gleich wirken sollen, wird hier dem Strophanthin fälschlicherweise von vornherein keine positive Wirkung zugestanden. Die in der Roten Liste für orales g-Strophanthin aufgeführten Nebenwirkungen "d e r " Herzglykoside sind die von Digitalis, die bei Strophanthin jedoch nie beobachtet wurden
2) In allen Lehrbüchern steht, daß g-Strophanthin eine sehr geringe Resorption habe, was sich hauptsächlich auf nur zwei kleine Studien mit Antikörper-Assay stützt (14-15). Mit radioaktiver Markierung des g-Strophanthin-Moleküls, der solideren Methode, werden jedoch in zwei Studien beim Menschen sogar ausgesprochen hohe Blutwerte gemessen, was jedoch niemals weiterzitiert wurde (16-17). Die recht gute Resorption von g-Strophanthin wird auch durch über zwanzig Tierstudien untermauert - die letzte aus 2001 eines renommierten Labors, in der bei Meerschweinchen 50 % der radioaktiv markierten Dosis im Körper wiedergefunden werden (18). Der Vorwurf von Resorptionsschwankungen geht einzig zurück auf eine Doktorarbeit (19), in der die Ergebnisse zweier verschiedener Untersuchungen zu einem zusammengeworfen wurden (Einnahme des Mittels vor bzw. nach dem Essen !!). Das Endergebnis wurde dann ohne Angabe der schwer auffindbaren Originalquelle, geschweige denn der ungewöhnlichen Methodik in Artikeln publiziert, übrigens vom gleichen Institut, das auch die oben genannten Ergebnisse einer geringen Resorption fand.
Blutwerte (Plasma) nach 6 mg g-Strophanthin perlingual, Bestimmung mit radioaktiver Markierung
|
|
Der therapeutische Schwellenwert (auf die Indikation der Herzinsuffizienz beschränkt) wird in (14) mit 0,5 ng / ml (Nanogramm pro Milliliter) angegeben und hier deutlich überschritten.
Nebenbei: Warum wird nicht zumindest das intravenöse Strophanthin anerkannt, an dessen "Resorption" ja wohl nicht gezweifelt werden kann ?
Mit diesen aufgrund der großen Differenz zwischen Forschung und Lehre
revisionsbedürftigen Positionen und dem Mantel des Schweigens über
alle Therapie-Erfolge wird die Bedeutung des oralen Strophanthins quasi auf
Null zurückgestuft. Denn es herrscht folgende perfide Situation:
5. Die Sicherung des ungenutzten Monopols
Obwohl behauptet wird, orales g-Strophanthin sei aufgrund der angeblich minimalen Resorption unwirksam, unterliegt es der Rezeptpflicht, d.h.die Schulmedizin lehnt die optimale Lösung des Problems Herzinfarkt ab, sichert sich gleichzeitig aber das Monopol hieran und verhindert eine Selbstmedikation oder Verschreibung durch Heilpraktiker! Ein Patient muß also seinen Arzt dazu bringen, ihm entgegen den Lehrbüchern g-Strophanthin zu verschreiben. Welcher Arzt wird aber bei Angina pectoris und Herzinfarkt ein Herzglykosid verschreiben, daß zudem angeblich nicht resorbiert wird - und das angesichts seines Verschreibungs-Limits? Er kann ja nicht ahnen, daß g-Strophanthin in Wirklichkeit nicht nur seinen Patienten hilft, sondern auch seiner Verschreibungs-Ökonomie.
6. Der Wirkmechanismus - ein fundamentaler Irrtum der Pharmakologie
Wie wirkt g-Strophanthin genau? Der Rezeptor für Strophanthin ist die Natrium-Kalium-Pumpe, die in der Zellwand aller Körperzellen in großer Zahl vorkommt (z.B. Lymphozyt: 44.000, Myokardzelle: 10 Mio.) und ständig Natrium aus und Kalium in die Zelle pumpt (bis 200 mal pro Sekunde), was für viele grundlegende ]'unktionen äußerst wichtig ist. Laut Lehrbuch ist Strophanthin ein Hemmer der Natrium-Kalium-Pumpe, doch trifft dies in Wirklichkeit nur für toxische Konzentrationen zu. Die natürlicherweise und auch nach Einnahme des Mittels im Körper vorkommenden geringen Konzentrationen wirken jedoch genau entgegengesetzt: die Stimulation der Natrium-Kalium-Pumpe ist durch über 50 sehr wenig beachtete, unwiderlegte Studien gut dokumentiert, zuletzt durch Gao et al. 2002 im Journal of General Physiology (20). Über den Natrium-Calcium-Austauscher senkt Strophanthin dann nicht nur den Natrium-, sondern auch den Calcium-Gehalt der Zelle. Für Digitalis gibt es wenig Daten, aber es scheint nicht nicht in der Lage zu sein, die Natrium-Kalium-Pumpe zu stimulieren. Hier hätten wir also den grundlegenden Unterschied in der Wirkung von g-Strophanthin und Digitalis, der verdeutlicht, warum eine Digitalisierung wegen vermeintlicher Kumulierung keine Gegenanzeige für orales g-Strophanthin darstellt, sondern dieses von den Praktikern sogar bei Digitalis-Intoxikation empfohlen und als positiv wirksam beobachtet wurde. Und es wird verständlich, warum eine hohe Resorption für Strophanthin zwar gegeben, doch nicht zwingend notwendig ist - z.B. zeigen sogar noch 0,1 Piko-Mol g-Strophanthin eine reproduzierbare Wirkung bei der Steigerung die Fettsäure-Oxidation von Herzmuskelzellen, eine Konzentration, die man nicht einmal mehr messen kann (54).
Dazu kommen Differenzen bei der Wirkung auf einen neuentdeckten Rezeptor für Herzglykoside am Sarkoplasmatischen Retikulum (Calcium-Speicher) in der Zelle (21-22) und auf die Natrium-Kanäle (23). Bei ersterem führen schon 10-fach geringere Konzentrationen von Digoxin als g-Strophanthin zur Calcium-Freisetzung (21), und bei letzteren führen schon 0,1 Nano-Mol Digoxin zum halbmaximalen Effekt, daß durch die Natrium-Kanäle Calcium in die Zelle strömt (bis zu 30 Prozent des Gesamt-Einstroms), wozu g-Strophanthin die hundertfache Konzentration benötigt. g-Strophanthin (und wahrscheinlich k-Strophanthin) scheint allein von allen Herzglykosiden die Na-K-Pumpe ohne unerwünschte Nebeneffekte auf den Calcium-Haushalt stimulieren zu können, was eine einfache theoretische Erklärung sein kann für den in der therapeutischen Praxis unzählig oft beobachteten ausgezeichneten Erfolg des oralen g-Strophanthins.
Die Senkung des intrazellulären Calcium-Gehalts durch "low doses" von g-Strophanthin bedeutet übrigens nicht, dass nicht dennoch eine Steigerung der Kontraktilität des Herzmuskels (positiv inotroper Effekt) möglich ist (24-27), da ein überhöhter Calcium-Gehalt einen negativ inotropen Effekt auslöst (27).
7. g-Strophanthin wirkt auf mehrere Komponenten
Da jede Körperzelle Natrium-Kalium-Pumpen auf weist, kann g-Strophanthin auf alle beteiligten Komponenten positiv einwirken und zeigt Qualitäten im Wirkkreis einer ganzen Reihe von Einzel-Medikamenten.
• auf die von einer Minderdurchblutung betroffenen Herzmuskelzellen, die diese Situation mit Strophanthin besser überstehen können (Effekt wie ein Calcium-Antagonist). Da bei einer Minderdurchblutung die Natrium-Kalium-Pumpe in ihrer Aktivität vermindert ist (u.a. durch Freie Radikale und niedrigen pH-Wert), suchen die Forscher weltweit nach einer Lösung hierfür, ohne zu ahnen, daß sie schon oft mit ihr gearbeitet haben, denn g-Strophanthin wird in der Forschung oft angewendet, um in größeren Konzentrationen die Natrium-Kalium-Pumpe in den verschiedensten Experimenten zu hemmen. - Zumindest könnte man so die Randbereiche vor der Nekrose schützen und das Infarkt-Areal minimieren.
• auf die Nervenzellen im Herzmuskelgewebe (28) und die Nebennieren (29), die mit Strophanthin weniger Streßhormone ausschütten (Endeffekt wie ein Beta-Blocker),
• auf den Blutdruck (30-33, 8), der von Strophanthin nur dann gesenkt wird, wenn er zu hoch ist (34, 8) s.u.,
• auf die Durchblutung, die mit Strophanthin verbessert wird (35-36) - durch Wirkung auf die Arterien (37-38) und die roten Blutkörperchen (30), deren Verformbarkeit auch im sauren Milieu gesteigert wird (ein ASS-ähnlicher Effekt). Diese Fähigkeit der Erythrozyten ist besonders wichtig, da ihr Durchmesser (8 Mikrometer) größer ist als der der Kapillaren (3 Mikrometer), durch die sie - langgestreckt in U-Boot-Form - hindurchschlüpfen müssen. Sie können dies jedoch nicht so gut, wenn sie voll Natrium und Wasser sind (Folge der gehemmten Natrium-Kalium-Pumpe) und prall sind (vergleichbar mit einem voll aufgepumpten und starren Ball) (39). So werden sie also in der Situation einer Ischämie oder eines Stoffwechsel-Chaos durch Streß-Hormone starrer, was den Blutfluß und den Abtransport der Säuren einschränkt, d.h. der Säuregehalt des Gewebes steigt und hemmt die Natrium-Kalium-Pumpen aller Zellen noch mehr - ein Teufelskreis, der sich bis zum Absterben von Herzmuskelgewebe hochschaukeln könnte, auch ohne eine Thrombose. Es gibt nämlich etliche Studien, die die (relativ) geringe Häufigkeit von koronaren Thrombosen belegen, z. B. 20 % von Prof. Doerr 1974, dem ehemaligen Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (40), und 49 % von Murakami et al. im American Journal of Cardiology 1998 (41). Es handelt sich um einen unbeachteten Mechanismus, wie ein Herzinfarkt entstehen oder zumindest vergrößert werden könnte.
• Aufgrund eines beobachteten anti-entzündlichen Effekts (13) und seiner Sympathikus-hemmenden (28-29) und Parasymathikus-stärkenden Wirkung (37, 42-43) könnte g-Strophanthin zu einer Reduzierung von koronaren Spasmen mit Aufbrechen von sog. Instabilen Plaques führen.
• Die Gesamt-Wirkung ähnelt der eines sog. Nitro-Präparates, das üblicherweise bei Angina pectoris gegeben wird - nur daß erfahrungsgemäß bei g-Strophanthin die Gefahr des Blutdruck-Abfalls und der Gewöhnung vermieden wird. Diese Wirkung wurde von Prof. Beiz (Wiesbaden) 1984 in einer Crossover-Doppelbünd-Studie (44) festgehalten und von Prof Dohrmann 1986 bestätigt (24).
Auch bei leichter Herzinsuffizienz (10-11), Asthma bronchiale (45), Durchblutungs-Störungen des Gehirns (46-47) und endogener Depression (48) gibt es positive Studien-Ergebnisse mit g-Strophanthin, spekulativ auch noch bei 30 anderen Erkrankungen, bei denen die Aktivität der Natrium-Kalium-Pumpe im betroffenen Gewebe und/oder der leicht zugänglichen roten oder weißen Blutkörperchen vermindert ist.
8. Strophanthin
als Hormon - die aktuelle Geburt eines neuen falschen Dogmas
Ab 1991 wurde Strophanthin als neues Hormon entdeckt (1), das in den Nebenieren
und/oder im Gehirn gebildet wird. Es gilt wegen widersprüchlicher Studien
an Ratten als angeblicher Verursacher des Bluthochdrucks. Die Studien an anderen
Tierarten zeigen jedoch keine Veränderung oder eine Blutdruck-Senkung.
Letztere zeigen auch die Studien und Erfahrungen bei Hochdruck-Patienten (30-34).
Bei Patienten ohne Bluthochdruck gibt es keine Absenkung (34). Wenn es nicht
doch durch die Nahrung aufgenommen wird, was nicht ganz auszuschließen
ist (und ein erneuter Beleg für die gute Resorption wäre), dann ist
g-Strophanthin die einzige Substanz, die absolut identisch in Pflanze, Tier
und Mensch vorkommt (49-50). ( nachträgliche Einfügung: hierzu siehe
"Strophanthin
( Ouabain ) - das körpereigene Hormon gegen Herzinfarkt"
- http://www.melhorn.de/Strophhormonl/index.htm )
9. Der erbitterte Kampf ums Strophanthin
Der alte Strophanthin-Streit - mittlerweile
fast vergessen - tobte über Jahrzehnte. In den USA wurde Anfang des 20.
Jahrhunderts das intravenöse g-Strophanthin stark überdosiert und
führte zu reihenweisen Todesfällen. Die daraus resultierende pauschale
Verdammung des Mittels wurde nach dem Krieg von deutschen Medizinern unkritisch
übernommen und führte zur übermäßigen Verschreibung
von Digitalis, der Schwestersubstanz des Strophanthins (noch 1982 gab es 90.000
nachgewiesene medikamentöse Digitalis- Vergiftungen in Deutschland).
Die "Internationale Gesellschaft für Infarktbekämpfung" (zuletzt umbenannt
in "...für Infarktverhütung") kämpfte jahrzehntelang - bis 1988
- für Strophanthin, mit vielen Mitstreitern, so Dr. Berthold Kern, der
1947 das orale g-Strophanthin entwickelte, Prof. Glatzel, der Leiter des Max-Planck-Instituts
für Ernährung, der bekannte Erfinder Prof. Manfred von Ardenne und
vielen anderen, darunter auch viele Mediziner. Sie füllten alljährlich
die Kongreßhalle Baden-Baden und brachte das Thema 1976 bis ins Fernsehen
("Report"). Doch der Widerstand war zu groß. Das orale g-Strophanthin
wurde entweder konsequent totgeschwiegen oder von führenden Medizinern
- allen voran vom immens einflußreichen Prof. Schettler, der mit Dr. Kern
aus alten Stuttgarter Tagen persönlich verfeindet war - scharf angegriffen.
Daß Dr. Kern und andere die oben kurz skizzierte andere Pathogenese des
Herzinfarkts zu einseitig und dabei sehr leidenschaftlich vertraten, führte
zur Ablehnung dieser im Kern allerdings als Ergänzung wertvollen Theorie.
Die enge Verknüpfung mit dem Thema "Strophanthin" mag eventuell dazu beigetragen
haben, daß das Strophanthin gleich mit abgelehnt wurde. Was allerdings
tatsächlich valide sein könnte, ist - neben des oben beschriebenen
Teufelskreis der verminderten Erythrozyten-Flexibilität und der relativ
geringen Häufigkeit von Thrombosen - eine andere, nicht beachtete Anatomie
der Herzkranzarterien im Herzmuskel selbst, die entgegen den äußeren
Koronar-Arterien keine Endarterien darstellen, sondern als ein engmaschiges
Arterien-Netz bei jedem Menschen von Geburt an angelegt sind, das in der Angiographie
nicht sichtbar ist und von Prof. Baroldi mit einem Spezialkunststoff in über
5000 Ausgußmodellen nachgewiesen wurde (52-53). Prof. Doerr, der damalige
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pathologie konnte die Ergebnisse
bestätigen (40).
1971 reiste Dr. Kern auf Einladung von Prof. Schettler mit einigen Begleitern in der Hoffnung auf einen offenen Dialog nach Heidelberg. Obwohl vorher zwei Diskussionsleiter vereinbart worden waren, setzte Prof. Schettler den alleinigen Vorsitz von Prof. Wollheim durch, der alle relevanten Gesichtspunkte pro Strophanthin abwiegelte. Dr.Kern wurde vor 150 Medizinern und der gesamten Presse als Scharlatan dargestellt, so daß sich danach kaum noch ein Mediziner traute, für das verpönte Strophanthin einzutreten. Diese ungeheuerliche Veranstaltung ist Insidern als "Heidelberger Tribunal" bekannt. ( nachträgliche Einfügung: hierzu siehe den Artikel " Herzinfarkt und das 'Heidelberger Tribunal' - Der Dritte Weltkrieg - die Herzmedizin gegen ihre Kranken" - http://www.melhorn.de/Tribunal/index.htm)
Die Zeit könnte jetzt reif sein für die Überwindung der alten sachlich unbegründeten Widerstände gegen das Strophanthin: Mittlerweile sind die meisten Beteiligten gestorben, es gibt viele neue Erkenntnisse, der "Renovierungsdruck" im Gesundheitswesen ist deutlich gewachsen, und viele Mediziner sind offener für undogmatisches Neues.
Dennoch droht diesem außergewöhnlichen Medikament das Aus im Rahmen des vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Nachzulassungsverfahrens. Das Problem besteht darin, daß seitens des Medizin-Establishments eine große klinische Doppelblind-Studie gefordert wird, die den neuerdings immens gestiegenen Ansprüchen genügen würde: die Kosten liegen bei von der Herstellerfirma geschätzten 10 Mio. Euro, was deren Etat und den jedes anderen mittelgroßen Pharma-Unternehmens sprengen würde und als generelle Tendenz eine schwere Benachteiligung darstellt zugunsten der großen Konzerne. Doch selbst ein solcher würde diese Summe nicht aufbringen wollen für diese Substanz ohne Patentschutz (seit 1904 im Gebrauch). ( nachträgliche Einfügung: hierzu den Artikel Teil V des Artikels:Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt5.htm)
Doch durch die überwältigende Fülle von Studien und Berichten über die einmaligen und selbst bei nüchterner Betrachtung nicht anders als sensationell zu bezeichnenden therapeutischen Erfolge ist die Wirksamkeit von oralem g-Strophanthin auch ohne diese Studie erdrückend offensichtlich und kann nur mit einem hohen Maß an Zynismus geleugnet werden. Natürlich wäre andererseits eine staatliche Förderung einer großen Studie durchaus zu begrüßen.
11. Die notwendige und mögliche Renaissance des g-Strophanthins
Es ist nicht hinzunehmen, daß ein solch potentes und gefahrloses Mittel weiterhin nur einem kleinen Kreis von .Eingeweihten" zur Verfügung steht und auf der anderen Seite jedes Jahr immer mehr Menschen wegen Angina pectoris in die Klinik kommen, Milliarden für zu viele Koronar-Operationen ausgegeben werden und Zigtausende Menschen am Herzinfarkt sterben, von denen aufgrund der im Buch dokumentierten Datenlage durchaus angenommen werden kann, daß sehr viele, wenn nicht die meisten von ihnen durch die Einnahme von oralem Strophanthin gerettet werden könnten. ( nachträgliche Einfügung: hierzu den Artikel Teil VI des Artikels:Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm)
Das orale Strophanthin könnte ohne Zweifel d i e Lösung für eines der größten medizinischen Probleme sein und birgt wahrscheinlich ein größeres Einsparpotential als alle sog. Gesundheitsreformen.
Zum ersten Mal liegt nun zu diesem Thema ein Buch vor, das nach jahrelanger Recherche-Arbeit umfassend und detailliert über die vielzähligen Fakten (1380 Quellen) zum Thema informiert. Prof. Hans Schaefer aus Heidelberg, der jahrzehntelang fuhrende deutsche Physiologe, machte seinem Herzen Luft und schrieb ein anerkennendes Vorwort. Trotz seines hohen wissenschaftlichen Niveaus ist das Buch gleichzeitig weitgehend allgemeinverständlich geblieben (mit gr. Glossar). Der Laie wird sorgfältig in die Thematik eingeführt.
Dieser "Medizin-Krimi", in dem die Angriffe gegen das Strophanthin und auch gegen seinen Wirkmechanismus deutlich, aber stets streng sachlich und ohne Polemik dargestellt und auch die wissenschaftlichen Hintergründe spannend erschlossen werden, könnte die Basis sein für einen neuen und aus medizinischen, ethischen und volkswirtschaftlichen Gründen notwendigen Siegeszug des altbewährten Strophanthins, das einfach nicht gänzlich unter die Räder kommen darf, sondern endlich in breiter Form angewendet werden sollte.
1) J.M.Hamlyn et al.: Identification and characterization of a ouabain-like compound from human plasma. Proc Nat Acad Sei USA 88: 259, 1991
2) R. E. Dohrmann et al : Senkung der Infarktletalitat doch möglich? Ärztliche Praxis 29: 1003-1004, 1977
3) R. E. Dohrmann & R. F. Heller: Therapeutische Ergebnisse beim akuten Myokardinfarkt unter Anwendung hoch dosierter Steroidgaben und fluiditätsbeeinflussender Pharmaka. Cardiol Angiol Bull 24: 17-22, 1987
4) R. E. Dohrmann & M. Dohrmann: Neue Therapie der instabilen Angina pectoris bei koronarer Herzerkrankung Erfahrungsheilkunde 33: 183-90,1984
5) R. E. Dohrmann et al: Klinisch-poliklinische Studie über die Wirksamkeit von g-Strophanthin bei Angina pectoris und Myokardinfarkt. Cardiol Bull 14/15: 183-187,1977
6) J. Grabka: Frühbehandlung von stenokardialen Beschwerden bei Untertagebergleuten. Erfahrungsheilkunde 30: 1162-63, 1981
7) H.Brembach: Infarktvorbeugung in der Arbeitsmedizin. notabene medici 7: 613-616, 1984
8) H. Salz & B. Schneider: Perlinguales g-Strophanthm bei stabiler Angina pectoris. Zeitschrift für Allgemeinmedizin 61: 1223-28, 1985
9) F. Kubicek & Th. Reisner: Hypoxietoleranz bei koronarer Herzkrankheit unter der Einwirkung von Digoxin, Beta-Methyl-Digoxin und g-Strophanthin, Therapie der Gegenwart 112: 747-768, 1973
10) Apotheker A Herbert GmbH: Eine Dokumentation ambulanz-kardiologischer Therapie-Ergebnisse nach Anwendung oralen g-Strophanthins, 1984, Anfragen bitte an Rolf-Jurgen Petry, Postfach 1305, D 27442 Gnarrenburg, e-mail strophanthin@web de
11) H.D.Görlich: Therapie-Umfrage zu Strodival. Zusammenfassender medizinischer Bericht, 2000, Anfragen siehe 10)
12) E. Moskopf & H. Dietz: Experimentelle
u klinische Untersuchungen über eine zuverlässige orale Strophanthintherapie,
Die Medizinische Welt 1955, S 1375-77,
siehe auch G Kuschinsky: Klin Wschr 24/25: 502-503, 1947 und C. M. Yuan et al:
Hypertension 22 :178-187, 1993
13) A.Matsumori et al: Modulation of cytokine production and protection against lethal endotoxemia by the cardiac glycoside ouabain. Circulation 96: 1501-6,1997
14) K. Greeff et al: Zur Pharmakokinetik des g-Strophanthins. Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Kreislaufforschung 40 (1974): 301-305
15) K. Rojsathaporn: Zur Pharmakokinetik der Strophanthusglykoside beim Menschen, Inaugural-Dissertation, Düsseldorf 1982, auch H Strobach et al: Absorption, metabolism and elimination of strophanthus glycosides in man Naunyn-Schmiedebergs Aren Pharmacol 334: 496-500, 1986
16) H.P. Erdle: Pharmakokinetik des g-Strophanthins nach perlingualer und intravenöser Gabe, Inaugural-Dissertation, Heidelberg 1979, auch H.P.Erdle et al: Resorption und Ausscheidung von g-Strophanthin nach intravenöser und perlingualer Gabe, DtschMed Wochschr 104: 976-979, 1979
17) G V Marchetti et al: Blood levels and tissue distribution of 3H-ouabain administered per os. Arzneimittelforschung 21: 1399-1403, 1971
18) J. Leuschner & A. Winkler: Toxicological studies with ouabain. Naunyn Schmiedeberg's Arch Pharmacol 363 (4) Suppl:139, abstract 544, 2001
19) E. Verspohl: Entwicklung radioimmunologischer Methoden zur Bestimmung von Herzglykosiden des Digitoxigenins, g-Strophanthins und k-Strophantidins mit Untersuchungen zur Pharmakokinetik des Digitoxins und g-Strophanthins, Inaugural-Dissertation, Düsseldorf 1973
20) J.Gao et al: Isoform-specific stimulation of cardiac Na/K pumps by nanomolar concentrations of glycosides. J Gen Physiol 119(4): 297-312, 2002
21) S. J. McGarry & A. J. Williams: Digoxin activates sarcoplasmatic reticulum Ca++ - release channels: a possible role in cardiac inotropy. BrJ Pharmacol 108: 1043-1050,1993
22) M.Fujino & S. Fujino: An immunohistochemical study of the significance of a new 31,5 kD ouabainreceptor protein isolated from cat cardiac muscle. Jpn J Pharmacol 67: 125-135,1995
23) L. F. Santana et al: Ca++ flux through promiscuos cardiac Na+ channels slip-mode conductance. Science 279: 1027-33, 1998
24) R. E. Dohrmann & E. Schlief-Pflug: Echokardiographische Studie zum Wirkungsnachweis äquivalenter Dosierungen von Nitrolingual und Strodival spezial bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit. Erfahrungsheilkunde 35: 61-66, 1986
25) F. Piscitello & G. C. Maggi: Effectiveness of orally administered g-Strophanthin on hemodynamics in cardiac patients. Arzneimittel-Forschung 23: 1546-47, 1973
26) M. Horackova & S. Müllen: The dual effects of ouabain on 45Ca-H- transport and contractility in adult rat ventricular myocytes. Pflügers Archiv 412: 277-284, 1988
27) E. Aceto & M. Vassalle: On the mechanism of the positive inotropy of low concentrations of strophanthidin. J Pharmacol Exp Ther 259: 182-189,1991
28) V. K. Sharma et al: Ouabain stimulation of noradrenaline transport in guinea pig heart. Nature 286: 817-819, 1980
29) Y. Gutman & P. Boonyaviroj: Mechanism of inhibition of catecholamine release from adrenal medulla by diphenylhydantoin and by low concentration of ouabain (10 (-10) M). Naunyn-Schmiedebergs Arch Pharmacol 296: 293-296, 1977
30) E. Ernst & T.Saradeth: Hämorheologische Effekte durch g-Strophantin. Erfahrungsheilkunde 40: 775-776, 1991
31) Henry DeMots, Shabudin H Rahimtoola, John H McAnulty & George A Porter (Portland / USA): Effects of ouabain on coronary and systemic vascular resistance and myocardial oxygen consumption in patients without heart failure. Am J Cardiol 41: 88-93, 1978
32) P. G. Agostini et al: Long-term use of k-strophanthin in advanced congestive heart failure due to dilated cardiomyopathy: a double-blind crossover evaluation versus digoxin. Clin Cardiol 17: 536-541,1994
33) Dr. med. Berthold Kern: Der Myokardinfarkt, Haug/Stuttgart, 1969, S 122 ff
34) R. Kracke: Zur perlingualen Strophanthin-Therapie. Dtsch Med Wschr 79 81-83, 1954
35) M. v. Ardenne et al: Klinische Prüfung des perlingual applizierten g-Strophanthin-Präparats Strodival (R) spezial mit Hilfe der 99 mTc-Myospect-Herztomographie. Z Klin Med 46: 667-669, 1991
36) S. F. Vatner & H. Baig: Comparison of the effects of ouabain and isoproterenol on ischemic myocardium of conscious dogs. Circulation, 58: 654-62, 1978
37) D.Branco & W.Osswald: Ouabain-induced efflux of catecholamines and metabolites from blood vessels of normotensive and hypertensive dogs, in E Erdmann, KGreeff, JCSkou Cardiac Glycosides 1785-1985, Steinkopff Verlag, Darmstadt, 1986
38) A. Broekart & T. Godfraind: The action of ouabain on isolated arteries. Arch Int Pharmacodyn 203: 393-395,1973
39) Prof H. Schmid-Schönbein: Was ist eine Mikrozirkulationsstorung?, Ärztliche Forschung 15. 10. 1982, S 3
40) Doerr,W. , Höpker, W. W. und Roßner,J.A.: Neues und Kritisches vom und zum Herzinfarkt. Sitzungsbericht der Heidelberger Akademie der Wissenschaften math -nat Klasse, Springer, Berlin-Hdlbg-N Y, 1974
41)T. Murakami: Intracoronary aspiration thrombectomy for acute myocardial infarction. Am J Cardiol 82: 839-844,1998, auch S 896-897
42) J. A. Lopez et al: Effect of intracarotid administration of ouabain in dogs. Am J Physiol 254: H148-H155, 1988
43) P. H. Joubert : Effects of cardiac glycosides on autonomic nervous system and endocrine glands, in Kurt Greeff (Hrsgb) Cardiac Glycosides Handbook of Exp Pharmacol, Band 56 l, Springer 1981, S 533-550
44) G. G. Beiz' et al: Pharmadynamic effects of ouabain following single sublingual and intravenous doses in normal subjects. Eur J Clin Pharm 26: 287-292, 1984
45) K. P. Agrawal et al: Airway responses to inhaled ouabain in subjects with and without asthma. Mayo Clin Proc 61: 778-784, 1986
46) W. D. Heiss, T. Reisner, H. Reisner, L. Havelec, F. Kubicek & K. Diemann: Beeinflußbarkeit der Hirndurchblutung durch Quabain. Wien Klin Wschr 88: 171 -174, 1976
47) W. Birkmayer, F. Hawliczek, V. Samec & D. Seemann: Der cerebrale Nutritionseffekt im Isotopenangiogramm. Archiv für Psychiatrie und Zeitschrift f d gesamte Neurologie 1961, S 346-353
48) M. Michalik et al: Das Verhalten vegetativer Parameter unter Anwendung von Ouabain (g-Strophanthin) bei endogen depressiven Patienten. Schweizer Archiv für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 125: 163-178, 1979
49) R. Schneider et al: Bovine adrenals contain, in addition to ouabain, a second Inhibitor of the sodium pump. J Biol Chem 273 :784-792, 1998
50) Akira Kawamura et al: On the structure of endogenous ouabain. Biochemistry 96: 6654-6659,1999
51) Schuren & Rietbrock in"Deutsche Medizinische Wochenschrift", Jahrgang 107, S. 1935, 1982
52) Baroldi G. and Scomazzoni G.: Coronary circulation in the normal and pathologic heart. American registry of Pathology, Armed Forces Institute of Pathology, Government Printing office. Washington, 1967
53) Giorgio Baroldi: Coronary thrombosis, facts and beliefs. Am Heart J 91: 683-688, 1976
54 a) M. Riehle, J. Bereiter-Hahn & B. Boiler: Effects of ouabain and digitoxin on the respiration of chick embryo cardiomyocytes m culture. Arzneimittelforschung 41: 378-384,1991
b) M. Riehle & J. Bereiter-Hahn: Ouabain and digitoxin as modulators of chick embryo cardiomyocyte energy metabolism. Arzneimittelforschung 44 943-947, 1994
55) K. Luckhaupt-Koch: Besonderheiten der Intensivbehandlung. in W Dick (Hrsgb ), unter Mitwirkung von H. P. Schuster: Notfall- und Intensivmedizin, De Gruyter Lehrbuch, Berlin - N Y, 1992, S 436 - 450, auf S 437
56) Mathias Bastigkeit: Medikamente in der Notfallmedizin, Verlagsges Stumpf & Kossendey, Edewecht, 2001, auf S 171
57) Wolfgang Rothmund: Kurzfibel der Kardiologischen Praxis, Kardiologie-Verlag Haubersbronn-Schorndorf, in Berthold Kern: Der Myokard-Infarkt 3 Auflage, Haug Verlag 1974
Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis
von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis
www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller
Artikel -http://www.melhorn.de/about/index3.htm
Verweise: Zum Thema Orale Strophanthintherapie finden Sie weitere Artikel unter :
Rechtlicher Hinweis:
Zur Vermeidung von Missverständnissen weise ich aus gegebenem Anlass darauf hin, dass dieser Artikel keine Wettbewerbshandlung entgegen § 3 UWG ist:
"Verbot unlauteren WettbewerbsUnlautere Wettbewerbshandlungen, die geeignet sind, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber, der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilnehmer nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen, sind unzulässig."
Dazu bestimmt §2 UWG :
"(1) Im Sinne dieses Gesetzes bedeutet
1. "Wettbewerbshandlung" jede Handlung einer Person mit dem Ziel, zugunsten des eigenen oder eines fremden Unternehmens den Absatz oder den Bezug von Waren oder die Erbringung oder den Bezug von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen zu fördern;"
Dieser Artikel ist keine Werbung für meine Praxis, schon weil der im Einzelfall tätig gewordene Heilpraktiker nicht ich sein muss. Der hier geschilderte Behandlungserfolg kann vielmehr in jeder Arzt- oder Heilpraktikerpraxis erreicht werden. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der Behandler diese Therapien beherscht.
die von mir veröffentlichten Artikel dienen nur der allgemeinen Information des in der Regel hilfesuchenden Lesers. Ihm soll anhand von Beispielen eine Möglichkeit gezeigt werden, sein Leiden vielleicht zu beeinflussen oder gar zu beenden, wobei allgemeingültige Erfolgsaussagen weder aus den geschilderten Krankheitsverläufen, noch aus meinen Kommentierungen oder aus den beschriebenen Therpiemethoden abzuleiten sind.
Insoweit unterscheiden sich diese Artikel absichtsgemäß nicht von den üblichen medizinischen Informationsblättern für Laien.
Die einzelne Krankheitsgeschichte soll jeweils nur zeigen, unter welchen Bedingungen hier im Einzelfall ein Erfolg erzielt wurde. Dass dabei am einzelnen Beispiel natürlich zu erkennen ist, dass es zu den geschilderten Behandlungen durch sog. Alternativmedizin meist erst kam, nachdem 'herkömmliche' Therapien bei der geschilderten Krankheit erfolglos waren, ist im berechtigten Interesse der uninformierten Leser angebracht und keinesewegs eine wettbewerbsschädliche Verächtlichmachung der fehlgeschlagenen Methoden. Es ist klar, dass - abhängig vom Einzelfall! - auch die hier angewandte Erfolgsmethode ihre Versager haben kann und wird!
Gerade weil einseitig den Kranken manchmal aus Eigennutz oder Unwissenheit von ihren Behandlern - Heilpraktikern wie Ärzten - mitgeteilt wird, dass bei eben ihrem Krankheitsbild keine anderen Methode in Frage komme, als die ihnen vorgeschlagene, gilt es aufzuklären. Der hilfedürftigen Leser soll am glaubhaften Beispiel sehen können, dass auch die 'gängigen' Therapien ihre Grenzen haben können und sich der Kranke daher auch andere Methoden suchen soll.
In diesen Artikeln mein vielleicht 'andersartriges' Fachwissen solchen Lesern unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, ist m.E. durch mein Recht auf freie Meinungsäußerung so gedeckt, wie das Recht des Lesers, sich für seine persönlichen Zwecke dadurch uneingeschränkt informieren zu lassen. Es ist absichtsgemäß danach seine Sache, ob er überhaupt etwas tut oder wen er anschließend konsultiert.
Diese Absicht, den Patienten zu informieren, ist auch deshalb richtig, weil heute zunehmend mehr Leistungen aus dem Behandlungskatalog der Krankenkassen herausgenommen werden. Demzufolge darf das Wissen um die Möglichkeiten einer Behandlung von Krankheiten und um die Begrenztheit von Therapien auch nicht länger 'Geheimwissen' von Behandlern sein, denn dem mündigen Bürger ist heute nicht mehr zumutbar, therapeutisch gleichsam die 'Katze im Sack' zu kaufen. Was früher vom unwissenden Patienten bereitwillig mitgemacht wurde, weil es ihn 'nichts kostete', dafür soll er heute nämlich gesondert zahlen.
Folglich muss er sich der Einzelne heute aber auch besser informieren dürfen und es muss daher zulässig sein, ihm diese Informtion auch zu geben, ohne dass dies dem Informierenden als Wettbewerbshandlung ausgelegt wird.
Jedenfalls wäre es unsinnig und m.E. auch grundrechtswidrig, solche fachlichen Auseinandersetzung um Therapien auf die bloße 'Mund-zuMund-Propaganda' des letztlich uninformierten Laien begrenzen zu wollen und erfahrene Therapeuten dabei auszuschließen. Damit würde der Sache in der Regel mehr geschadet, als genützt.
Offenheit ist vielmehr angesagt! Nur so wird den Menschen - zum Wohle auch der Volksgesundheit - deutlich, dass Behandlungen häufig Eingriffe sind, die im weiteren Leben des Betroffenen weit größere Folgen haben können, als das konkrete Geschehen im Akutstadium immer ahnen lässt. Der Mensch ist ein Wunder und dem kann im 'Schadensfall' eben nicht mit einem geistigen Reparaturpragmatismus begegnet werden, der in einer Autowerkstatt angebracht ist.
Die zunehmenden Leseangebote für Laien durch Zeitschriften bestätigen dieses fraglos grundgesetzmäßige Bedürfnis der Bürger an Information über die ihnen behandlerseitig zum 'Kauf der Gesundheit' angebotenen Leistungen. Informanden über das Internet dürfen dabei nicht als Informationsquelle ausgeschlossen werden.
Zu solcher Information des Laien gehört aber richtigerweise auch die beispielhafte Darlegung der teilweisen Begrenztheit gängiger Therapien. Dargelegte therapeutische Misserfolge - die teilweise ja auch Heilpraktikern vorgehalten werden - müssen daher ebenso Teil einer solchen Information sein dürfen, wie die Schilderung der positiven Ergebnisse als praktischem Beweis anderer Therapiemöglichkeiten.
Dabei ist nicht davon auszugehen, der mündige Leser sei sich nicht bewusst, dass dies natürlich immer Einzelfallergebnisse sind. Heute weiß üblicherweise jeder Leser, dass jeder Körper anders ist als der ihm geschilderte Fall und damit jeder - auch er - ein 'eigener' Fall! Es wird mit solcher Inforamtion also keine Allgemeingültigkeit verbunden, sondern allenfalls eine indivíduelle Anregung zur Beachtung alternativer Therapiewege gegeben.
Vor allem ist mir an den Artikeln auch wichtig, dass der Leser begreift, wieviel er auch selbst etwa durch Umstellung seiner Lebensgewohnheiten gegen eine Krankheit tun kann. Das wird ihm den Weg zum Behandler zwar selten ersetzen, aber nach meiner Erfahrung einen dauerhaften Therapieerfolg meist erst ermöglichen.
Ganz hoch schätze ich aber ein, dass sich durch manche Artikel für einzelne Kranken vielleicht sogar die oft lähmende bis tötende Angst als Folge ihrer Krankheit oder ihrer bisherigen therapeutischen Misserfolge abbaute. Mails, Gästebucheinträge und Telefonate bestätigten mir dies im Laufe der Jahre und sind für mich bereits Berechtigung für dieses zeitaufwendige Tun.
Der obige Artikel wirbt folglich weder für (m)eine Praxis noch für eine Berufsgruppe oder gar eine bislang unbekannte Heilmethode oder therapeutische Vorgehensweise. Der/die Verfasser(in) sieht - wie ich - vielmehr das oft große Leid anderer Kranker und kennt aus eigenem Erleben die teilweise Ratlosigkeit von Behandlern. Der/die Verfasser(in) will - mit mir - damit also Anleitung für eine Hilfe zur Selbsthilfe geben, zumal jeder Artikel erfahrungsgemäß europaweit bis weltweit vieltausendfach gelesen wird und daher m.E. - schon wegen der meist unüberwindlichen, räumlichen Entfernung zu (m)einer Praxis - von den Lesern beispielsweise auch gar nicht als Werbung für einen speziellen Behandler aufgefasst werden kann oder wird.
Wenn der Verfasser des Artikels und ich aber nur einem Betroffenen helfen können, so ist dies aus unserer Sicht jedenfalls Lohn der Mühe, die wir uns mit der Abfassung und Bereitstellung dieses Artikels machten.
Ich will das Verlorene suchen
und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden
und das Schwache stärken.Hesekiel 34, 16
Wolf-Alexander Melhorn
(bitte geben Sie dort für andere Leser mit einem Stichwort an, dass sich Ihr Eintrag auf diesen Artikel bezieht)
Angaben nach dem Teledienstgesetz und für notwendige Rückfragen
Wenn Sie der Ansicht sind, der obige Artikel sollte anderen Lesern über die Suchmaschinen leichter zugänglich werden, so können auch Sie dazu beitragen, sofern Sie eine eigene Homepage ( HP ) haben.
Homepages werden im Internet heute in der Regel nur noch über Suchmaschinen gefunden, die ständig das Internet durchsuchen. Ein wichtiges Kriterium für solche Suchmaschinen ist, wie häufig eine HP im Internet verlinkt ist. Je häufiger ein link gesetzt wurde, desto 'höher' rangiert diese HP bei der Informationsausgabe in solchen Suchmaschinen und wird so von Interessierten leichter gefunden.Wenn Sie also eine HP haben und die Verbreitung dieses Artikels fördern wollen, so setzen Sie bitte am Ende Ihrer eigenen HP nur einfach nachfolgenden link :
Leseempfehlung: www.melhorn.de/Stropherfahrung/