Teil I

Teil IV des Artikels:

Das Heidelberger Tribunal - Schulmedizin gegen die Herzkranken

Auf dem Heidelberger Tribunal vom 19.11.1971 schrieb die etablierte Herzmedizin gegen ihr verhasste, da rufmäßig schädliche Außenseiter wie Dr. Berthold Kern medizinische Denkverbindlichkeiten fest, die bis heute gelten und verteidigt werden. Geistige Engstirnigkeit und beruflicher Neid kosteten seither Millionen Herzkranke das Leben - in seinen Dimensionen vergleichbar einem Dritten Weltkrieg.

 


Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

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Am 1.3.08 habe ich in Sachen Strophanthin nun als 'öffentliche Petition’ eingereicht:

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass
1. auf dem Arzneimittelmarkt die wettbewerbsfeindlichen Beschränkungen zugunsten der Pharmakonzerne zurückgenommen werden;
2. der Wirkstoff Strophanthin daher wieder aus der Verschreibungspflicht zu entlassen ist.
"

Begründung und vertiefte Ausführungen unter
http://www.melhorn.de./Petition/

 

Nach meiner Anrufung des EU-Parlaments in Brüssel
konnten Sie diese Petition im Internet mitzeichnen unter

http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=720

 

Zur Grundrechtswidrigkeit einer Beschränkung der öffentlichen Mitzeichnungsfrist unter http://www.melhorn.de./Petition/

 

 

Inhaltsverzeichnis:

 

 

11. Die herzmedizin-verbindliche Festlegung von Prof. G. Schettler

11.1 Es genügt bei kontroversen Diskussionen nicht, daß der Kontrahent, der nützliche, richtige Ziele durchsetzen möchte, diese nur definiert und vertritt. Zur Überwindung von Widerständen und zur realen Durchsetzung richtiger Ziele gehört zusätzlich hinreichender, richtig angewandter Einfluß. Noch wichtiger als Relevanz der Themen ist bei jeder Diskussion daher die Relevanz der Einzelaussagen. Sie korreliert gleichsinnig mit dem Einfluß desjenigen, der über relevante Themen diskutiert.

 

11.2 Beim HT wurde deutlich, wie wenig medizinische Wahrheit und der Wille der Pro-OS-Vertreter, allen betroffenen Menschen durch OS optimal zu helfen, gegen Einflußmißbrauch der Schulmediziner ausrichten konnte. Wie sehr das HT einem "Tribunal" (=Gerichtshof) und einem unwissenschaftlichen, undemokrarischen Prozeß mit vorgeplantem Ergebnis glich, zeigen die Schlußworte von Dr.Heyde, Dr.B.Kern und Prof.G.Schettler.

Die beiden Pro-OS-Vertreter baten die Schulmediziner nochmals um Unterstützung bei den für die allgemeine Anwendung des OS wichtigen, spezifischen Ausprüfungen des OS. Sie baten die Schulmediziner im Interesse aller, ohne OS nicht optimal behandelten Patienten auch darum, bei der Suche nach einem Weg zur allgemeinen Anwendung des OS mitzuwirken. Auch ihre letzten Appelle blieben jedoch ohne positive Resonanz.


11.3 Ausschlaggebend für den endgültigen Niedergang ganzheitlicher, richtiger Wissenschaftlichkeit beim HT waren die Aussagen mit der höchsten Relevanz, die beim HT geäußert wurden. Es waren die des Prof. G. Schettler, des mächtigsten der Anwesenden, zum relevanten Thema der richtigen Ausprüfungen und der Anwendung des OS in der Schulmedizin.

Alles für alle Menschen tatsächlich Relevante lehnte Prof.G.Schettler ab. Irrelevantes und die Tatsache, daß Dr.B.Kern nur ungern darauf einging, wurde zu einer verwerflichen Meßlatte. Der arrogante Pharisäismus des Prof.G.Schettler und seiner Anhänger beim und nach dem HT erinnert an ein Zitat des größten deutschen Mathematiker, Carl Friedrich Gauß. Es verurteilt im übertragenen Sinn schonungslos auch die unwissenschaftliche, wichtigtuerische, kleinkarierte Besserwisserei realferner, die elementaren Patienteninteressen völlig ignorierender Schulmedizinfunktionäre:

"Der Mangel an mathematischer Bildung
gibt sich durch
nichts so auffallend zu erkennen,
wie durch maßlose Schärfe im Zahlenrechnen."

 


 

11.4 Nach hinreichender psychologischer Vorbereitung des Auditoriums konnte Prof.G.Schettler die Verbannung von OS und Dr.B.Kern einleiten:

Dr.B.Kern stellte im Verlauf der Diskussion an das Auditorium u.a. die Frage, ob von den anwesenden Klinikern wenigstens ein einziger ein "dreigleisiges Fahren" (I.Einnahme von OS, 2. Gabe von Zusatz-Mitteln. 3. infarkthemmende Lebensweise) einmal ausprobieren wolle.

Prof.G.Schettler antwortete klar:

"Herr Kern, ich bin dazu nicht bereit."


11.5 Diese Aussage des Prof.G.Schettler bedeutete aufgrund seiner damaligen überragenden Autorität die endgültige Verurteilung und Verbannung des OS und auch des Dr. B. Kern aus der Schulmedizin. Sie war zweifellos die relevanteste des gesamten HT

Die Zurückweisung der vorausgegangenen, innigen Bitte des Dr.B.Kern durch Prof.G.Schettler ist ungeheuerlich. Sie ist für jeden wahrhaftigen, den allgemein anerkannten erkenntnistheoretischen und ethischen Prinzipien jeder richtigen Wahrheitsfindung verpflichteten Wissenschaftler eine kaum zu unterbietende Fehlhandlung.

Schließlich ist die Aussage des Prof.G.Schettler, das OS nicht fördern zu wollen, von höchster oft tödlicher Relevanz für Millionen von Menschen. Für die damalige Selbstsicherheit und das Machtbewußtsein des Prof.G.Schettler ist bezeichnend, daß die Passage

"Ich bin dazu nicht bereit ...",

in Ich-Form erfolgte, er aber dennoch wußte, daß sich ihm alle Schulmediziner anschließen würden.


11.6 Auch die sich anschließende Begründung, die Prof.G.Schettler für seine Verbannung des OS angab, hat mit richtiger Wissenschaft nichts zu tun. Sie konnte keinen Hinweis auf empirische Studien beinhalten, welche die Nichtwirksamkeit des OS bewiesen hätten. Derartige gab es ja nicht, sondern im Gegenteil nur die Arbeit des Prof.M.Halhuber und seiner Kollegen von 1954, die deutlich für das OS sprach. Die Begründung Prof.G.Schettlers ist insofern extrem dürftig und fehlerhaft-wisssenschaftlich. Sie ist dogmogen und entspricht nur dem Stand des theoretischen und praktischen Wissens nur der Schulmedizin von 1971. Erkenntnisse der Alternativmedizin (Stand 1971) sind nicht umfaßt. Sie wurden absichtlich völlig ignoriert und nicht geprüft. (Nicht impliziert sind natürlich alle neuen Erkenntnisse über die hervorragende Wirksamkeit des OS. Auch sie dürfen bei heutiger ganzheitlicher richtiger Sicht nicht wegfallen.)

Der eigentliche Kern der Begründung der Verbannung des OS beruhte nur auf einigen erkenntnistheoretisch und ethisch unerlaubten Schlüssen, abgeleitet aus irrelevanten Fakten.

Prof.G.Schettler hob z.B. hervor:

"Wenn Sie sich (es folgen umfangreiche, irrelevante Argumente) anhören, kann man nicht mit gutem Gewissen mit einer solchen Substanz (d.h. OS) arbeiten. Das lehne ich ab. ..."

 


11.7 Prof.G.Schettler handelte damals eindeutig aufgrund seines, in bezug auf OS fehlerhaften, voreingenommenen subjektiven Wissens. Dies wird deutlich in seinem Schlußwort, in dem er die Verbannung von OS wiederholte und näher begründete. Er führte gemäß Steno-Protokoll u.a. aus:

"...Wenn unterstellt wird, daß ein deutscher Arzt, wenn er nur Ordinarius ist, heute behaupten könne, was er wolle, er würde nie dafür zurechtgewiesen, er würde nie dafür zur Rechenschaft gestellt, wenn weiter hineingeschrieben wird, daß die Gutachten, die von uns erstellt werden, zum Nachteil der Patienten aus Arroganz und Nichtwissen der Schulmedizin heraus gefertigt würden, und wenn diese Dinge als Beweis für die miserable Leistung dieser sogenannten Schulmedizin zitiert werden, wenn das Ganze dann noch politisch verbrämt wird - meine Damen und Herren, da kann ich persönlich als Arzt bei allem Engagement nicht mehr mit!
Ich bitte Sie dringend: Lesen Sie diesen Vortrag im Deutschlandfunk, der vor einem oder eineinhalb Jahren gehalten worden ist. Es ist also nicht eine Eintagsfliege, sondern das steht noch im Raum.

Die provokativen Äußerungen, die in der "Bunten Illustrierten" getan worden sind, die auch in mancher Publikation - den Acta cardiologica, herausgegeben bei Burda - fixiert worden sind, können nicht einfach vom Tisch gewischt werden, indem man uns eine Zusammenarbeit anbietet. Wir sind nicht nachtragend; aber ich muß Ihnen sagen, daß diese Dinge nun gesagt und behauptet worden sind und daß man sie nicht einfach bona fide jetzt vom Tisch wischen kann, in dem man sagt: Das ist nie gewesen. Es sind Dinge behauptet worden, die nicht bewiesen sind und die viele von uns als diffamierend auffassen. ...Bitte, fassen Sie das nicht, wie es sein könnte, als ein Tribunal oder eine Jury auf. Ich habe schon einmal gesagt: Hier soll das Material auf den Tisch gelegt werden, das die einzelnen Gruppen bringen. Darum haben wir uns bemüht. So will dieses Gespräch letzten Endes verstanden werden. Ich danke Ihnen. (Beifall) ..."


Es folgt im Steno-Protokoll über das HT nur noch eine letzte flehentliche Bitte Dr.Heydes um Förderung des OS durch Schulmediziner:

"Ganz kurz bitte noch. Wenn Herr Professor Schettler nicht mitmacht, vielleicht findet sich irgend jemand anderes, der mitmacht. "

Dieses ist der letzte festgehaltene Satz! Es erfolgte keine Antwort. Dr.P.Schmidsberger stellte zusätzlich fest:

"Der Rest war Schweigen".

 

11.8 Das Schlußwort von Prof.Schettler offenbart, daß beim HT aufgestaute Emotionen eine weit größere Rolle spielten als verbal zum Ausdruck kam.

Prof.G.Schettler und andere Professoren der Schulmedizin fühlten sich vor dem HT durch Dr.B.Kern in ihrer Standesehre verletzt und bedroht durch den Staatsanwalt. Prof.G.Schettler inszenierte das HT daher offenbar auch, um zu beweisen, daß er sehr wohl in der Lage war, ein Riesenaufgebot an z.T hochprominenten Schulmedizinern zu mobiliseren und mit Hilfe dieser Übermacht die gewohnte Rang- und Hackordnung im Rahmen der Schulmedizin wiederherzustellen. Sein gravierendster Fehler war, daß er dies nicht durch allgemein anerkennbare richtige Studien, sondern durch mehrfachen Betrug erreichen wollte.

Betrug, durch Dogmen ermöglichte und emotionale (angebliche) "Argumente" zählen jedoch zu Recht nichts in einer optimalen "Richtigen Me-
dizin". Eine richtig-wissenschaftliche Begründung der Verbannung des OS, des Dr.Kern, seiner Thesen und Anhänger aus der Schulmedizin hätte nur durch richtige Studien mit deutlich negativem Ausgang für OS erfolgen können.

Prof.G.Schettler schlüpfte beim Schlußwort in die Rolle aller Menschen mit schlechem Gewissen und unzureichenden Sachargumenten, die dies bewußt verbergen wollen. Auch für ihn gilt das Sprichwort

"Qui s'excuse, s'accuse!"


11.9 Das Ende des HT war für Dr.B.Kern und seine Anhänger extrem frustierend. Es war und ist aber auch für Millionen von Patienten, die seit 1971 bis heute OS nicht verordnet bekamen, noch viel schädlicher.

Die Verbannung des OS, die im oben (nachträglich) unterstrichenen Teil des Schlußworts von Prof.G.Schettler noch einmal bekräftigt wurde, zog wahrscheinlich die schwersten Folgen nach sich, die je eine medizinische Aussage verursachte. Sie "bescherte" nach vorsichtigen Schätzungen seit dem HT, d.h. in 24 Jahren, nur in Deutschland ca. 1,5 Millionen Menschen (weltweit 15 - 20 Millionen) einen unnötigen frühen Herzinfarkttod. Die Zahl der Menschen, die einen Herzinfarkt überlebten, ist doppelt so groß.

Der "Skandal Herzinfarkt" ist, wenn man unnötiges Leiden und Sterben von Millionen von Menschen zum Maßstab nimmt, nur mit den riesigen Schadpotentialen von Weltkriegen und gigantischen Hunger- und Umweltkatastrophen vergleichbar.


11.10 Selbst, wenn die genannten Zahlen um 40% zu hoch gegriffen sein sollten, muß dennoch mit Nachdruck hervorgehoben werden:

Die durch Prof.G.Schettler beim HT geäußerte prophylaktische Verweigerung auch späterer richtiger Korrekturen des extrem verwerflichen Ergebnisses des HT durch richtige Studien war der Tiefstpunkt des HT. Sie war der schäbigste und gravierendste Betrug, der von selten der Schulmediziner beim HT an Dr.B.Kern und seinen Anhängern und vor allem an den Millionen von Menschen verübt wurde, die deswegen unnötige Herzinfarkte erleiden mußten. Durch Verweigerung richtiger Studien durch Prof.G.Schettler wurden Unwahrheiten und unnötige riesige Gesundheitsschäden (ggf. ewig) festgeschrieben.


11.11 Prof.G.Schettler war offenbar "sehr weich im Nehmen", als er seine persönlichen Interessen und Fehler der Schulmedizin angetastet sah. Er beklagte sich während des HT mehrmals darüber, daß Dr.Kern vor und beim HT die enorm fehlerhaften Strukturen der damaligen Schulmedizin und auch ihn persönlich angegriffen habe. Er hat sich jedoch Dr.B.Kern und Anhänger gegenüber meist nicht richtig-wissenschaftlich verhalten und sich vor, beim und besonders nach dem HT ständig vor harmonischen, diskreten, fairen Sachgesprächen gedrückt. Wäre er dem OS gegenüber vorurteilsfrei und aufgeschlossen gewesen, hätte er nicht Irrelevantes, nicht korrigierte Irrtümer und Dogmen, sondern richtige Empirie in den Vordergrund gestellt, wäre alles günstiger verlaufen. Die z.T. deutlichen Angriffe Dr.B.Kerns und anderer Pro-OS-Vertreter gegen ihn wären nie erfolgt. Schließlich ging es beim HT und auch später um Leben und Tod, um Wohl und Wehe von Millionen von Menschen.

Prof.G.Schettler und seine Anhänger schien dies nicht zu rühren. Sie provozierten vielmehr mit voller Absicht, besonders auch nach dem HT, immer wieder von sich aus bei Dr.B.Kern und bei schulmedizinisch falsch behandelten Patienten verschärfte Gegenreaktionen. Ursache dafür waren stete Verweigerungen harmonischer, diskreter, richtig-wissenschaftlicher Gespräche. Die von Prof.G.Schettler und Anhängern systematisch angewandte, extrem unwissenschaftliche, feige, undemokratische, patientenschädigende und ethisch vewerfliche "Totschweige-Abwimmel-Taktik" war und ist aus richtiger Sicht unerträglich. Sie erzeugte zu Recht wachsende notwendige Gegenreaktionen gegen die ständigen Pervertierungen richtiger Wissenschaft, besonders aber gegen millionenfaches unnötiges Leiden und Sterben.

 

11.12 Prof.G.Schettler und seine Anhänger waren andererseits aber auch sehr hart im Geben"; was die Folgen der durch ihn beim HT zu Unrecht ausgesprochenen Verbannungen anbelangt. Sie erzeugten nicht nur unnötiges Leiden und Sterben bei Millionen von Herzinfarkt-Betroffenen, sondern auch großes Leid bei Dr.B.Kern, anderen Pro-OS-Mitstreitern und bei OS-Herstellern.

Alle führenden Schulmediziner taten nichts, um diese unnötigen Leiden zu verhindern, zu lindern bzw. einzudämmen. Besonders Prof.G.Schettler, mit Abstrichen auch andere Professoren, luden durch die verwerflichen Verbannungen des Dr.B.Kern und des OS und durch ihr verschlossenes Gesamtvehalten aus richtiger Sicht z.T. schwere Schuld auf sich.


11.13 Besonders alle an den Verbannungen beteiligten Schulmediziner verhielten sich später stets so, als hätten sie panische Angst vor dem Publikwerden ihres verderblichen Verhaltens, das beim HT hervortrat. Offenbar existiert seit dem HT, vor allem im Bewußtsein der mit dem OS besonders befaßten Professoren G.Schettler, M.Halhuber, Doerr, H.Gillmann, aber auch E.Erdmann

und I.Oepen, eine grauenvolle, alptraumhafte Vorstellung, deren Realisierung sie für immer verhindern wollen:

"OS und die theoretischen Thesen des Dr.B.Kern würden eines Tages mittels richtiger Studien exakt überprüft. Dabei resultierten folgende Ergebnisse:

1. OS war hochwirksam. Es war auch durch Nitrate, Betablocker, Kahiumantagonisten, ACE-Hemmer und invasive Eingriffe nicht 100%ig ersetzbar. Es ist daher zur Herzinfarkt-Prophylaxe und --Verhütung völlig unentbehrlich.

2. Auch die Kernschen Thesen über erhebliche myokardiale Anteile bei der Herzinfarkt-Genese erwiesen sich großteils als wahr und richtig."

 


12. Zur Unglaubwürdigkeit der Schulmedizin durch das HT

12.1 Das HT förderte intensiv den "Skandal Herzinfarkt", d.h. viel unnötiges Leiden und Sterben im Herzinfarktbereich. Es stellte, auch dies ist von größter praktischer Bedeutung, allgemein die Weichen in eine fehlerhafte, von Aggressivität, Autorität, Meinungsdiktatur und Unterdrückung geprägte disharmonische Richtung in der gesamten Medizin.

Dies bedeutet:

Beim HT wurde auch der allgemeine "Hyperskandal Dogmosen" begründet. (Hierbei bedeuten "Dogmosen" alle durch Dogmen verursachten, verhütbaren Gesundheitsschäden.)

Prof.G.Schetttler konnte offenbar am Ende des 19.11.1971, des (aus richtiger und aus Patientensicht) schwärzesten Tages
seines Berufslebens, den abgelaufenen wahren Sachverhalt, d.h. die verheerenden Folgen des HT noch nicht überschauen. Vielleicht lag dies daran, daß er als gefeierter scheinbarer "Gewinner", das Restaurant "Molkenkur" bei Heidelberg verlassen konnte.

 

12.2 Tatsache ist jedoch aus richtiger Sicht:

Schon 1971 war die Schulmedizin peinlichst darauf bedacht, nur naturwissenschaftlich untermauerte, exakt nachprüfbare Aussagen aufgrund kontrollierter prospektiver randomisierter Doppelblindstudien ernst zu nehmen. Beim HT klang dies besonders an in den Aussagen der Kliniker und Statistiker. Durch den fehlerhaften Verlauf und das verwerfliche Ergebnis des HT verlor die Schulmedizin zweifellos einiges an vorher aufgebauter, ungemein wichtiger Glaubwürdigkeit.


12.3. Die schädlichste der von den Schulmedizinern beim HT vollzogenen Fehlleistungen besteht darin, daß in Heidelberg und auch später das OS überall in der Öffentlichkeit verleumdet werden konnte. Das "Doppelblindstudien-Dogma" und seine verderblichen Folgen "Ausprüf-Monopol" und "Alleinvertretungsanspruch", gewähren allen Schulmedizinern damals wie heute fälschlich den Nimbus, nur sie allein seien in der Medizin der Wahrheit am nächsten, nur sie arbeiteten "wissenschaftlich". Sie alle erfüllen diesen Anspruch aber schon deshalb nicht, weil jedes richtige medizinisch-wissenschaftliche Handeln ganzheitlich sein muß. Ansonsten werden wertvollste Erkenntnisse fahrlässig oder absichtlich ausgegrenzt, die das gesundheitliche Wohl vieler Menschen beträchtlich erhöhen könnten.

Eine optimale Richtige Medizin beinhaltet daher in erster Linie die Pflicht, im Interesse richtiger Wahrheitsfindung und aller Patienten sich mit allen in Schul- und Alternativ-Medizin aktuellen Themen richtig zu befassen.

Der Beschluß des Prof.G.Schettler beim HT, sich mit dem OS später nie mehr zu beschäftigen, stellte allen Schulmedizinern eine Art "Freischein" aus zur weiteren Erzeugung und Verbreitung von gleichartigen verderblichen Infarkt-Dogmen. Daher können die beim HT anwesenden Professoren und alle ihre Schüler und Nachfolger auch heute noch völlig unbehindert OS weiter verleumden und auch richtige theoretische Thesen des Dr.B. Kern weiter unter drücken. Sie werden, wenn keine durchgreifende Korrektur erfolgt, auch in ferner Zukunft nach Belieben gegenüber Politikern, Medien und Öffentlichkeit die gleiche Unwahrheit behaupten können:

"OS wirkt nicht, zumindest ist seine Wirkung sehr umstritten. Es ist 'wissenschaftlich' nicht ausgeprüft. Behandlungen mit OS sind 'obsolet'. "

 

12.4 Tatsache ist jedoch: Die OS-Wirksamkeit kann von der gesamten Schulmedizin nicht deshalb geleugnet werden, weil es sie real nicht gibt.

OS wird nur deshalb nicht allgemein als hervorragendes unersetzbares Herz-Therapeutikum anerkannt, weil die im Banne des Prof.G.Schettler stehende Schulmedizin es bisher nicht richtig ausprüfen und kein richtiges Ausprüfkonzept für OS erarbeiten wollte. OS wurde unter Einbindung von Schulmedizinern nie so ausgeprüft, daß selbst Prof.G.Schettler und treuen Kollegen und Schüler die Ergebnisse anerkennen mußten.


12.5 Von "plazebowirkungsfreier Überprüfbarkeit" und (richtiger) "medizinischer Wissenschaftlichkeit" war im Verlauf des HT nichts zu bemerken. Den dogmatischen, unwahren, arroganten Aussagen des Prof.G.Schettler und seiner Anhänger über OS können aus richtig-wissenschaftlicher und sogar aus Sicht des Doppelblindstudien-Dogmas nur "Wahr-Grade" und "Bewährt-Grade" von null zugeordnet werden.


12.6 Offenbar hat Prof.G.Schettler erst etliche Jahre nach dem HT erfahren, daß das HT extrem fehlerhaft-wissenschaftlich durchgeführt wurde, daß die verschiedenartige Manipulation alle Schulmediziner unglaubwürdig machte und ihn persönlich besonders belastete. Die späte Erkenntnis war offenbar der Grund, daß er in seiner Autobiographie "Erlebtes und Erdachtes" das aus Patientensicht abscheuliche HT nicht einmal am Rand erwähnte.

 

 

13. Vergebliche Bemühungen zur Korrektur der HT- Ergebnisse


13.1 Statt des verwerflichen HT wären zur Überwindung der bis 1971 bei den Hauptkontrahenten aufgestauten Emotionen richtige diskrete und harmonische Aussprachen zwischen Dr.B.Kern und 2 - 4 seiner Mitstreiter und Prof.G.Schettler und 2 - 4 Schulmedizinern fair und richtig gewesen. Die Moderation hätte ein neutraler Mediziner, z.B. aus dem Bundesministerium für Gesundheit, übernehmen können. Durch die gleiche Anzahl der Diskutanten hätte man bewußt die Tatsache berücksichtigt, daß richtige medizinische Theorien und Therapien mit der Anzahl ihrer Vertreter nichts zu tun haben. Die üble, mehrfache Manipulation, die Prof.G.Schettler und Anhänger beim HT auf die "Gewinner"-Straße" führte, wäre durch derartige faire und richtige Aussprachen nie möglich gewesen. Dr.B.Kern und OS wären nie verleumdet worden. Millionen nicht optimal behandelter Menschen hätten wegen des HT nicht leiden und früh sterben müssen.

 

13.2 Besonders Prof.G.Schettler erzeugte durch das verwerfliche HT nicht nur Infarkt-Dogmen und und oft tödliche Infarkt-Dogmosen. Er sorgte auch dafür, daß sie sich vielleicht für alle Zeiten durch alle Fachzeitschriften hindurch fortpflanzen können. Was über Dr.B.Kern und OS an empirisch Unbewiesenem und Falschem behauptet wurde, wird von Außenstehenden noch heute durch den Restfundus an Autorität, den die (angeblich) allein und stets "wissenschaftliche" Schulmedizin" genießt, ohne richtige Überprüfung als "wahr" abgenommen. Offenbar wurden von allen Adressaten in Politik, Medien und Justiz die an sie gerichteten Darstellungen richtiger Wahrheit über OS als "nicht ernst zu nehmend" im Reißwolf "entsorgt".

Die informativen Selbst- und Fremd-Täuschungen durch Schulmediziner beim und nach dem HT bahnten den Weg für die Legalisierung bleibender enorm schädlicher Strukturen im Gesundheitswesen. Alle "Qualitätszirkel" und "Qualitätssicherungen", neuerdings Schwerpunkte der Bundesärztekammer, aber auch "Ethik-Kommissionen", spielten bei der Errmittlung richtiger Wahrheit über das HT nur trügerische Alibi-Rollen.

 

13.3 Nur richtige Unabhängigkeit kann richtige Wissenschaftlichkeit und Wahrheitsfindung in der Medizin de facto sichern. Von Dr.B.Kern bzw. seinen Anhängern wurden nach dem HT mehrmals von der Schulmedizin unabhängige Kontrollinstitutionen vorgeschlagen. Sie wurden von führenden Schumedizinern und gleichgeschalteten Politikern stets ignoriert.

Petitionen an den Bundestag, in denen u.a. gesetzliche und staatliche richtige Kontrollen aller Therapiemethoden gefordert wurden, wurden offenbar Opfer unwahrer Geheimutachten der Schulmediziner.

Auch andere Übersendungen und Bitten an die verantwortlichen Politiker und auch Einschaltung des Bundesverfassungsgerichts waren erfolglos. Sie alle konnten die besonders von Prof.G.Schettler aufgerichteten Betonmauern aus Täuschung, Dogmen und Totschweigen bisher ebenfalls nicht durchbrechen.

Dr.B.Kern, seine Anhänger und das OS blieben bis heute aus Schulmedizin und Gesundheitswesen verbannt, sehr zum Leidwesen von Millionen von Menschen, die unnötig an Herzinfarkten leiden und sterben müssen.


13.4 Dr.B.Kern und die Pro-OS-Mitstreiter suchten von Beginn an eine diskrete, harmonische, richtig-wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Experten der Schulmedizin. Prof.G.Schettler und Anhänger hingegen erzeugten durch manipulierendes, unwissenschaftliches Verhalten beim und nach dem HT und durch die schäbige Totschweige-Abwimmel-Taktik Unglaubwürdigkeit, Disharmonie, Vertrauensschwund. Alle so provozierten Mißstände und ihre Folgen können nie der Pro-OS-Seite angelastet werden.

Dies geht z.B. klar hervor aus den nachweisbaren "Prinzipien der Pro-OS-Seite für die richtige Wende" zu einer optimalen Richtigen Medizin und im Umgang mit den Kontrahenten in Schulmedizin, Politik und Justiz:


1. Die notwendige Wende hin zu ganzheitlichen richtigen Therapien sollte sich harmonisch, diskret, sachlich exakt und menschlich würdig vollziehen.

2. Bisherige Positionen und Prestiges der verantwortlichen Schulmediziner, inklusive der Professoren G.Schettler und E.Erdmann, die Dr.B.Kern, OS und vielen Bürgern am meisten schadeten, sollten erhalten bleiben.

3. Die Kontrahenten beider Seiten sollten bewußt versuchen, eine zuverlässige Basis an persönlichem Vertrauen und richtigen Strukturen im Kampf gegen dogmogene verhütbare Gesundheitsschäden aufzubauen.

4. Äußerungen, welche die jeweils andere Seite persönlich verletzten bzw. noch verletzen könnten, sollten restlos "storniert" werden.

In Anbetracht dieser richtigen Prinzipien, die schon vor Jahren (etwas anders formuliert) niedergelegt wurden, dürfte besonders klar werden: Dr.B.Kern und seine Mitstreiter wurden durch das verderbliche Verhalten der Schulmediziner beim und nach dem HT und durch die brutale Totschweige-Abwimmel-Taktik immer wieder u.a. auch persönlich als "nicht ernst zu nehmend" völlig zu Unrecht diffamiert, frustriert und provoziert.

 

 


14.Die Möglichkeiten zukünftiger HT-Schadensbegrenzung

14. 1 Der Verlauf des HT und die Reibungspunkte, die verstärkt auch bei der übergeordneten allgemeinen Kontroverse zwischen Schul- und der Alternativ-Medizin in den Vordergrund traten, machten u.a. auch deutlich:

1. Die verderbliche Verbannung des Dr.B.Kern und des OS beim HT ist fachlich rückführbar auf grundlegende epidemiologische Fragestellungen.
2. Es handelt sich um die durch schulmedizinische Engsicht und Starrheit noch immer ungelösten Probleme allgemein anererkennbarer, richtiger Prüfmethoden für alle Heilmittel von Schul- und Alternativ-Medizin.
3. Das ungelöste Ausprüf-Problem spielt eine schlimme Rolle bei allen patientenschädigenden Fehleinschätzungen durch Schulmedizin und Politik.
4. Üble Unterdrückungen aller, bezüglich Wirksamkeit, Verträglichkeit und Preis vorteilhafter, bisher aber "noch nicht 'wissenschaftlich' geprüfter" und daher "nicht anerkannter" bzw. "umstrittener" Heilmittel werden von Alternativmedizinern und Patienten gemeinsam zu Recht heftig kritisiert.
5. Es ist utopisch, von der Schulmedizin ignorierte oder verleumdete Arzneimittel ungeprüft direkt auch in der Schulmedizin durchzusetzen zu wollen, auch wenn sie de facto noch so vorteilhaft sind. Ihre Vorteile müssen durch auch schulmedizinisch anerkannte, richtige Studien bestätigt werden.
6. Die bisherige Anerkennung nur der sehr teuren Doppelblind-Prüfmethode in Schulmedizin und Gesundheitspolitik kann aus vielen gravierenden Gründen nicht länger toleriert werden. Besonders von Seiten aller nicht optimal behandelten Patienten und aller Entdecker und Hersteller bisher fälschlich ignorierter oder diskriminierter Heilmittel wird diese schädliche reduktionistische
Prüfmethodik nicht länger akzeptiert.
(Man denke hier u.a. an das neue, "inoffiziell" sehr aussichtsreiche Krebsmittel "Recancostat" (Basis Glutathion), dessen baldige Verbilligung und sofortige allgemeine Verwendung offenbar durch die teure Doppelblind-Prüfschablone ebenfalls tödlich verzögert wird (ARD 18.10.95; 20h45)).
7. Die unter Medizinern umstrittene, alleinige Bevorzugung der Doppelblindmethode wird wegen enormer schädlicher Folgen in Zukunft von allen darüber richtig informierten Bürgen aufs Schärfste verurteilt werden.
8. Wie schon erwähnt (Ziffer 6 ) , muß bald noch eine allgemein anerkennbare, vorteilhafte richtige "Erfahrungs-Prüfmethode" von Schul- und Alternatlv-Medizinern und hauptbetroffenen Patienten gemeinsam erarbeitet und zunächst in der deutschen Medizin durchgesetzt werden.
9. Optimierte richtige "Erfahrungs-Studien" erfassen nicht nur z.T. realferne Parameter, sondern auch die allein wichtige Lebensqualität der Behandelten. Sie bewirken daher realistischere, praktisch wertvollere Prüfergebnisse und Therapien als kontrollierte Doppelblind-Studien allein.

 

 

14.2 Es steht fest: OS muß unbedingt, u.v.a. auch wegen Einsparung von teuren, streßgeprägten Bypass-Operationen und unnötigen Infarkt-Folge-Kosten, schon bald allgemein verordnet werden. Andererseits kann die Verbannung des OS nur durch eine oder mehrere auch in der Schulmedizin und von den Bundesbehörden anerkannte richtige Studien revidiert werden. Daher muß von allen Bürgern mir allen legalen Mitteln darauf hingearbeitet werden, daß OS bald richtig, d.h. allgemein anerkannt, geprüft wird. Auch wenn dies wegen der starken Animosität, die in Schulmedizin und Politik gegenüber OS noch immer vorherrscht, ggf. schwierig wird.

 

 

14.3 Was könnte in dieser schwierigen Situation von allen Förderern des OS dennoch unternommen werden, um OS und Millionen von Menschen, die es dringend brauchen, schon bald Unterstützung zukommen zu lassen?In der FAZ vom 11.11.95 (S.N2 ) schrieb Rosemarie Stein unter dem Titel "Die Mühsal der Qualitätszirkel" u.a.:

"...Von den 56 000 Arzneimitteln am Deutschen Markt - sämtliche Handelsformen eingeschlossen -sind 34 000 auch 17 Jahre nach dem Inkrafttreten des Arzneimittelgesetzes noch nicht auf Wirksamkeit und Verträglichkeit geprüft worden. Die Übergangsfrist ßir die Nachzulassung ist bis zum Jahr 2004 verlängert worden."


14.4 Zu den 34 000 noch nicht "anerkannt" ausgeprüften Arzneimitteln gehört auch das inoffiziell hochbewährte OS. Es besteht aber die große Gefahr, daß OS (wie andere hochwirksame offiziell ungeprüfte Mittel) nicht gemäß der Doppelblindmethode ausgeprüft wird, da heute überall die notwendigen erheblichen finanziellen und logistischen Mittel fehlen.

Es setzen sich jedoch nicht nur die Pro-OS-Befürworter für OS ein. Auch Entdecker, Hersteller und Verbraucher anderer noch ungeprüfter, dennoch hochwirksamer Medikamente bemühten sich offenbar vergeblich um "anerkannte" Ausprüfungen ihrer Arzneimittel. Auch sie sind der Überzeugung, daß ihre Heilmittel auch in der Schulmedizin zum Wohl aller Patienten verordnet werden müßten. Auch sie wissen wahrscheinlich nicht, ob und wie die gemäß Gesetz erforderlichen, sehr teuren Doppelblindstudien für eine Endzulassung bis spätestens 2004 durchgezogen werden können.


14.5 Es wäre ein heute noch weit unterschätztes schweres Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wenn spätestens 2004 alle bisher nicht richtig ausgeprüften, nur vorübergehend zugelassenen Arzneimittel, ungeprüft aus dem Markt gedrängt würden. Dabei wäre es egal, ob derartige Verdrängungen z.B. mit Hilfe einer umfangreichen "Positiv-Liste" geschähen oder wegen Nicht-mehr-
Verordnung auf Kassenrezept aufgrund einer bei den KVs vorliegenden "Negativ-Liste" aller "umstrittenen Mittel".

 

14.6 Es muß aber zur Abgrenzung gegenüber "Schund" betont werden:

Es gibt sicher unter den offiziell noch ungeprüften Pharmaka auch manche "Heilmittel", die deutlich als "Schund" bzw. als "Nur-Placebo" sofort erkenntlich sind Es existieren darunter sicher auch solche, die nicht synergistisch wirkende, bloße Mischungen aus wirksamen Einzelstoffen darstellen bzw. deren Indikationen trivial sind. Kein Bürger möchte, sollte, darf schon im ureigenen Interesse als Patient und Steuerzahler, mit unwirksamen, zu große Nebenschäden verursachenden und/oder relativ zu teuren Heilmitteln behandelt werden. Daher muß "Spreu vom Weizen" getrennt werden. Es darf keinesfalls, spätestens 2004, guter Weizen samt Spreu vernichtet werden, wie einige Konzepte dies fälschlich in Aussicht stellen.

 

14.7 Die ca. 34 000 noch ofiziell ungeprüften Arneimittel verkörpern eine wertvolle Fundgrube. Unter ihnen befinden sich wahrscheinlich zumindest einige tausend, die (wie OS) von der Schulmedizin bisher nicht eingesetzt wurden, aber real durch nichts Vorteilhafteres ersetzbar sind. Sie alle wären für alle Bürger von großem Nutzen. Sie nur gemäß der heftig umstrittenen und teuren Doppelblind-Prüfmethode auszuprüfen, wäre utopisch. Selbst Schulmedizin, Bund, Länder und Kommunen könnten den erforderlichen riesigen finanziellen und logistischen Aufwand angesichts überall leerer Kassen nicht aufbringen.

 

14.8 Unter Einbeziehung von viel einfacheren und billigeren und dennoch allgemein anerkannten Erfahrungs-Studien wäre die Prüfsituation schlagartig günstiger. Dann könnte bei solidarischem gutem Willen der Hauptverantwortlichen in Schulmedizin und Politik ein Großteil der 34000 noch offiziell ungeprüften Arzneimittel zuverlässig eingestuft werden. Voraussetzung ist aber die allgemeine Anerkennung einer richtigen "Erfahrungs-Prüfmethode", die von dazu legitimierten Schul- und Alternativ-Medizinern und Patienten gemeinsam erarbeitet wurde. Die Unkosten für diese Ausarbeitung würden sich in Grenzen halten. Sie müßten und könnten aus Steuermitteln aufgebracht und durch
politische Mehrheiten bewilligt werden.


14.9 Manche Hersteller vorteilhafter, offiziell noch ungeprüfter Mittel werden allerdings noch nicht einmal in der Lage sein, auch eine relativ billige, allgemein anerkannte Erfahrungsstudie zu finanzieren. Auch für diese "Sozial-Notfälle" sollte es selbstverständlich werden, daß die dafür aufzuwendenden, gegenüber Doppelblind-Studien relativ viel niedrigeren Unkosten ebenfalls aus Steuermitteln aufgebracht werden. Schließlich haben alle steuerzahlenden Bürger nicht nur ein Anrecht, sondern auch ein großes Interesse an optimalen medizinischen Behandlungen. Solche sind nur möglich, wenn nur die richtigsten Heilmittel aus Schul- und Alternativ-Medizin zum Einsatz kommen. Dabei darf es keine Rolle pielen, ob diese richtigsten Heilmittel heute schon "anerkannt" ausgeprüft sind oder ob sie sich noch im Fundus der 34 000 heute offiziell noch ungeprüften Pharmaka befinden. Bei starkem Geldmangel sollten ggf. nur solche "umstrittenen" Heilmittel aus Steuermitteln untersucht werden,
die schon wegen hoher inoffizieller Wirksamkeits-, Bewährtheits- und Billig-Grade vorteilhaft sind.


14.10 Falls die oben absichtlich ausführlich dargelegte Vision nicht realisiert wird, besteht u.a. die große Gefahr, daß bis spätestens 2004 auch das in der Praxis oft erfolgreich erprobte, hochwirksame OS aus dem Markt völlig verschwindet. Ein gleiches Schicksal wird im gleichen Jahr auch die meisten der 34 000 heute noch offiziell ungeprüften Arzneimittel treffen. Alle Förderer bisher offiziell ungeprüfter Arzneimittel sollten sich daher eng verbünden.Sie alle gehören zu den Gruppen 5 und 6 (vgl. Ziffer 16.6).


14.11 Die offiziell geplante, grauenhafte, extrem undemokratische, ja diktatorische Entwicklung, die auf elementartste gesundheitliche Interessen aller Bürger keine Rücksicht nimmt, entspricht einer Katastrophe. Es werden dadurch spätestens im Jahr 2004 bis in alle Zukunft millionenfache unnötige dogmogene, verhütbare Gesundheitsschäden bzw. "Dogmosen" und insgesamt eine gigantische "Dogmosen-Katastrophe" gesetzlich verordnet und festgeschrieben. Man denke dabei nur daran, daß allein durch die Nicht-Verordnung von OS pro Jahr mit hoher Wahrscheinlchkeit ca. 90% aller Herzinfarkte auftreten, obwohl sie mit dem verbannten OS leicht verhütet werden könnten. Es ist daher schon wegen des spätestens 2004 mitausgeschlossenen OS unwahr, daß nach bleibender dogmatischer, empirisch blinder Reduzierung der Zahl "offiziell noch ungeprüfter umstrittenener Arzneimittel" die Qualität der Versorgung voll erhalten bliebe.

 

Zu Teil V


 

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