Dokument 190 zu " Amts- und Justizmissbrauch: 'Der Ellwanger Ziegenfall'

Angeblich störten 3 Ziegen den Ellwanger Oberbürgermeister ( CDU). Amtseidwidrig 'regelte' dies die Stadt für ihn und war damit auch prozessual erfolgreich. Regierungspräsidium und Gerichte nahmen die vorgetragenen Rechtsverstöße der Ziegengegner teilweise beharrlich nicht zur Kenntnis. Mit grundrechtswidrig überhöhten Zwangsgeldern von 4000.-DM, 6000.- DM und nochmals 4000.-DM setzte sich die Stadt schließlich gegen uns durch, wobei der baden-württembergische Petititonsausschuß dieses Vorgehen ausdrücklich billigte, weil unser bloßes Bestehen auf Beachtung des Grundgesetzes Art 20 Abs 3 GG angeblich Widerstand sei.

Werner Schörg

Rechtsanwalt
74564 Crailsheim

 

Per Telefax

Herrn Dipl. rer. pol.
Wolf‑Alexander Melhorn
Schloßsteige 21

08.02.2000

73479 Ellwangen

Ihr Telefax‑Schreiben vom 04.02.2000

Sehr geehrter Herr Melhorn,

auf Ihr o. g. Telefax‑Schreiben muss ich leider mitteilen, dass ich auf Grund völliger Arbeitsüberlastung derzeit leider nicht in der Lage bin, ein .derart umfangreiches Mandat anzunehmen, wie es von Ihnen angetragen wurde. Bislang konnte ich noch nicht einmal die von Ihnen gefaxten Unterlagen durchlesen Hinzu kommt, dass ich mich seit Jahren nicht mehr mit öffentlich‑rechtlichen/verwaltungsrechtlichen Angelegenheiten befasse, daher auch über die erforderliche Literatur nicht verfüge und für notwendige Recherchen daher viel zu viel Zeit aufwenden müsste. Daher bitte ich um Verständnis, dass ich das Mandat nicht annehmen. Kann, zumal ich dies grundsätzlich nur dann mache, wenn ich davon überzeugt bin, dass Erfolgsaussichten vorliegen. Um dies vorliegend zu prüfen, wäre, wie aus Ihrem Schreiben hervorgeht, ein derart hoher Aufwand erforderlich, welchen ich nicht vertreten kann, da dies eine Vernachlässigung meiner anderen Mandate bedeuten würde.

Daher bitte ich um Verständnis für meine Haltung.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Schörg